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Zukunft

Musikangebot für Kindergartenkinder

Die musikalische Frühförderung sowie einige Bauanträge beschäftigten den Gemeinderat aus Wildenberg.
Von Roswitha Priller

In Wildenberg wird fleißig musiziert. Wie die musikalische Förderung gestaltet wird, ist aber noch unklar. Foto: Priller
In Wildenberg wird fleißig musiziert. Wie die musikalische Förderung gestaltet wird, ist aber noch unklar. Foto: Priller

Wildenberg.Erneut stand im Gemeinderat die Förderung von Musikschülern auf der Tagesordnung. Zuvor war im September eine weitere Unterstützung von Schülern der Musikschule Rottenburg und Train abgelehnt worden. Bürgermeisterin Marion Schwenzl hatte nun zur städtischen Musikschule in Abensberg Kontakt aufgenommen. Denkbar sei beispielsweise die Einrichtung von Orff-Gruppen an der Pürkwanger Grundschule. Ebenso könnte für Kindergartenkinder eine musikalische Frühförderung angeboten werden. „Die Musikangebote müssten jeweils am Nachmittag stattfinden, das heißt, außerhalb der regulären Betreuungs- beziehungsweise Unterrichtszeit“, sagte Schwenzl. So seien jedenfalls die Auflagen vom Landratsamt für den Kindergarten. Während der Nachmittagsbetreuung von Kindergarten und Schule könnte aber durchaus auch ein Musikangebot stattfinden. Wer letztlich in welcher Höhe für die Kosten aufkommen soll, müsse dann noch entschieden werden. Ratsmitglied und Jugendbeauftragter der Gemeinde, Mario Geisberger, bemerkte, dass der Hauptwunsch der gemeindlichen Musikschüler wohl in einer Zusammenarbeit mit der städtischen Musikschule in Rottenburg bestünde. Das habe Geisberger auch in verschiedenen Elterngesprächen bestätigt bekommen. Bürgermeisterin Marion Schwenzl versprach hierbei, ebenfalls ein Angebot von der Musikschule in Rottenburg einzuholen.

Da einige Bauanträge zu diskutieren waren, nahm Manuela Guggenberger vom Bauamt der VG Siegenburg an der Sitzung teil. Für das Gewerbegebiet „Weizenmühle“ stellte die Firma Nowak einen Bauantrag, der ebenfalls eine Wohneinheit beinhaltet. Da es sich um „untergeordnetes Wohnen“ handelt, ist dies auch im Gewerbegebiet erlaubt. Die Emissionsauflagen für das Gewerbegebiet verschärfen sich dadurch nicht. Das Gremium stimmte dem Antrag zu.

Bauantrag wird im November behandelt

Der erste Bauantrag vom neuen Baugebiet „Zum Billing 2“ musste zurückgestellt werden, wird aber noch im November behandelt. Es war nicht ganz eindeutig, ob der Bauherrenwunsch das Lärmschutzgutachten wegen der Stockschützenbahn voll berücksichtigt hatte.

Blick auf die Kosten

  • Beauftragt:

    Für den Bebauungsplan „Zum Billing 2“ stellt das beauftragte Ingenieurbüro 17 200 Euro in Rechnung. Das Angebot lag bei 13 090 Euro.

  • Zurückgestellt:

    Die erhöhten Kosten werden mit dem größeren Flächenumgriff –  1,87 Hektar anstelle 1,5 Hektar – begründet. Die Flächenmehrung muss geklärt werden, deswegen wurde die Rechnung zurückgestellt.

Die Bauvoranfrage zu einem Mehrfamilienhaus mit sechs Wohneinheiten an der Rottenburger Straße wurde jetzt mit zwei Gegenstimmen genehmigt. Momentan ist das Grundstück mit einer Lagerhalle bebaut, die abgerissen werden soll. Die Bauherren sind auf die Wünsche des Gremiums eingegangen. Zwölf Stellplätze werden ausgewiesen. Das Dach wird als Satteldach ausgeführt. „Ich begrüße es sehr, wenn hier eine Baulücke geschlossen wird“, ließ Schwenzl dazu wissen. Einer Bauvoranfrage für ein Einfamilienhaus mit Garage in der Kronbergstraße wurde einstimmig zugestimmt.

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