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Gemeinderat

Wildenberg ehrt seine besten Schüler

Fünf Absolventen erhielten eine Anerkennung. Die weitere Zusammenarbeit mit der Musikschule wurde abgelehnt.
von Roswitha Priller

Die besten Wildenberger Schulabgänger mit Bürgermeisterin Marion Schwenzl (Mitte) Foto: Priller
Die besten Wildenberger Schulabgänger mit Bürgermeisterin Marion Schwenzl (Mitte) Foto: Priller

Wildenberg. Es ist inzwischen Tradition, dass die besten Schulabgänger im Rahmen einer Gemeinderatssitzung öffentlich von der Kommune geehrt werden. Bürgermeisterin Marion Schwenzl freute sich über die erfolgreichen Wildenberger Schülerinnen und Schüler und wünschte ihnen weiterhin alles Gute. Über die Anerkennung mit einem Kuvert „zur Erfüllung eines Wunsches“ durften sich Christina Bittner, Andreas Ferch, Jana Gumbrecht, Nicole Kallmünzer und Theresa Mühlbauer freuen. Bittner schloss die Realschule in Rottenburg mit einer herausragenden 1,0 ab. Alle anderen hatten ebenfalls eine Eins vor dem Komma.

Antrag abgelehnt

Der Antrag auf Übernahme des Auswärtigenzuschlags von Wildenberger Musikschülern, die die Städtische Musikschule in Rottenburg mit Zweigstelle Train besuchen, wurde mit drei zu sieben Stimmen abgelehnt. Insgesamt 58 Wildenberger hatten den Antrag unterschrieben. Es handelt sich je nach Schülerzahl jährlich um etwa 2000 Euro an Kosten, die von der Gemeinde zu tragen wären. Von November 2016 bis Dezember 2017 hatte Wildenberg die Zusatzgebühr für Auswärtige übernommen.

Im August 2018 wurde die Kooperation mit der Musikschule rückwirkend zum 31. Dezember 2017 gekündigt. Für die Monate Januar bis August 2018 übernahmen die Kommunen Rottenburg und Train den Zuschlag für die 24 Wildenberger Musikschüler. Schwenzl würde grundsätzlich gerne die Musikschüler fördern, denkt aber gleichzeitig an die anderen Kinder, die das ganze Jahr dann leer ausgingen. Winfried Roßbauer (CSU) argumentierte: „Mir sind es die 2000 Euro im Jahr wert, wenn wir die Musik fördern können.“

Messgeräte für die Kläranlage

Für die Grundlagenermittlung zur Planung der neuen Kläranlage sind vier Wochen lang täglich Labormessungen nötig. Die nötigen Laborutensilien und Messgeräte werden für 10 000 Euro von der Gemeinde angeschafft. Für die neue Kläranlage würden diese Utensilien dann ebenfalls benötigt. Der Beschluss dazu fiel einstimmig aus. Die Messungen können vom Gemeindearbeiter durchgeführt werden. Die Geräte werden übergangsweise im Feuerwehrhaus untergebracht. Für 41 450 Euro wurden insgesamt 680 Kubikmeter Klärschlamm entsorgt.

Die Kinder der Grundschule Pürkwang dürfen sich über eine Tischtennisplatte sowie eine entsprechende Anzahl von Schlägern und Bällen freuen. Dies soll kurzfristig angeschafft werden. Für die ebenfalls vom Elternbeirat in der Augustsitzung beantragte Kletterpyramide muss erst ein geeigneter Platz gefunden werden. Der Bauausschuss nimmt sich bei einer Ortsbegehung der Sache an. Der Digitalausbau der Schule im Rahmen des Förderprogramms wurde abgelehnt.

Weitere Themen aus der Sitzung

  • LED-Umstellung:

    Die Umstellung auf LED-Leuchten in Grundschule und Kindergarten kostete die Gemeinde 10 354 Euro.

  • EnEV:

    Die Beiträge für das Energieeffizienznetzwerk nach dem ersten Jahr betragen 19168 Euro und 2821 Euro für entstandene Kosten. Die Förderung beträgt 70 Prozent.

  • FFW:

    Die Feuerwehr hat einen Nasssauger für 2252 Euro erhalten. (drp)

Weitere Berichte aus der Gemeinde Wildenberg finden Sie hier.

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