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Sitzung

Hausen investiert in Glasfaser

Die Grundschule Hausen bekommt schnelles Internet. Die Räte befürworteten auch zwei Gasmessgeräte für die Feuerwehren.
Von Edith Vetter

Die Schüler der Grundschule Hausen können auf ein schnelles Internet hoffen.  Foto: EDITH VETTER
Die Schüler der Grundschule Hausen können auf ein schnelles Internet hoffen. Foto: EDITH VETTER

Hausen.Der Glasfaseranschluss für die Grundschule Hausen ist in trockenen Tüchern. Nachdem das Bayerische Finanzministerium eine neue Förderrichtlinie zur Erschließung von öffentlichen Schulen 2019 erlassen hatte, sprang die Gemeinde auf den Zug auf. In der Gemeinderatssitzung am Mittwoch im Pfarrheim Herrnwahlthann erteilte das Gremium einstimmig den Auftrag dazu. Auch zwei Gasmessgeräte für die Feuerwehren Hausen, Herrnwahlthann und Großmuß wurden genehmigt.

Bürgermeister Erwin Ranftl informierte das Gremium über den aktuellen Sachstand für einen Glasfaseranschluss an der Grundschule. Laut der neuen Förderung würden die Kosten bis zu 80 Prozent (maximal 50000 Euro) förderungsfähig sein. Die voraussichtlichen Kosten dazu wurden von der Firma Corwese, Günther Pichlmeier, mit maximal 40000 Euro ermittelt. Bei der Ausschreibung wurde lediglich ein Angebot von der Firma T-Systems International GmbH abgegeben in Höhe von 26.015 Euro. Die Gemeinde müsse somit einen Restbetrag von 5203 Euro berappen. Vorbehaltlich der Bewilligung der staatlichen Zuwendung wurde der Auftrag für die Erschließung (2021) einstimmig an die Firma T-Systems vergeben.

Die Feuerwehren Hausen, Herrnwahlthann und Großmuß hatten einen Antrag zum Kauf von zwei Gasmessgeräten (außerhalb des Beschaffungsbudgets der FFW) gestellt. Als Begründung nannten sie, dass sich im Gemeindebereich zwei im Boden versenkte Schächte befinden, um die Löschwassermenge bei Bränden zu erhöhen. Damit man diese Schächte betreten könne, müsse erst frei gemessen werden, ob genügend Sauerstoff vorhanden sei. Das Problem dabei sei, dass sich einige Gase in Senken und Vertiefungen sammeln könnten, deren Dichte schwerer als Luft sei. Zudem gebe es im Gemeindebereich auch zwei Biogasanlagen, bei denen es im Schadensfall sinnvoll sei, diese Messgeräte als Warngerät mit sich zu führen. Generell bestehe auch immer die Gefahr bei Brand oder auch bei Wohnungsöffnungen, dass bestimmte Gase in der Umgebung sind und somit ein explosives Mischverhältnis entstehen könne.

Für den Notfall

  • Löschweiher:

    Bedenken zwecks des niedrigen Wasserstandes im Löschweiher in Frauenwahl meldete Gemeinderat Wolfgang Wurmer bei der Sitzung an. „Was machen wir, wenn es brennt?!“ Die angedachte Ansaugstelle musste wegen dem niedrigen Wasserstand 2019 verworfen werden.

  • Idee:

    Bürgermeister Ranft machte den Vorschlag, einen Löschwasserbehälter aus Kunststoff (100 Kubikmeter) zu kaufen, wie im Gewerbegebiet. Das Thema soll in der nächsten Sitzung behandelt werden. (eav)

Nachdem demnächst der Startschuss für die Straßensanierung in der Kirchstraße in Großmuß durch den Landkreis Kelheim fallen wird, gab Bürgermeister Ranftl zu überlegen, ob man im Zuge des Straßenausbaus auch die Straßenbeleuchtung auf einer Länge von circa 450 Metern ebenfalls erneuern solle. Derzeit stünden auf diesem Teilbereich elf Peitschenlampen. Um diese gegen moderne und zeitgemäße Lampen auszutauschen, würden 19 Stück benötigt werden. Die Kosten hierfür bezifferte Bauamtsleiter Stefan Krausenecker mit 50000 Euro. Gemeinderat Wolfgang Wurmer gab zu bedenken, dass die Leuchten sinnvoller am Fußgängerweg seien, der gegenüber liege.

Gemeinderat Andreas Busch plädierte dafür, sich das Geld zu sparen und die Leuchten zu einem späteren Zeitpunkt auszutauschen. Einstimmig wurde beschlossen, die alten Straßenleuchten im Zug der Straßensanierung nicht zu erneuern.

Bürgermeister Ranftl gab noch bekannt, dass nach dem Ortstermin in Sippenau mit dem ALE bekannt wurde, dass es bezüglich Förderung von Straßensanierungen auch ein Förderprogramm für Höfe und Weiler gebe. Dr. Christian Thurmair vom ALE wolle der Gemeinde noch nähere Informationen darüber zukommen lassen. Bezüglich der Eh-da-Flächen findet Anfang März ein Termin im Rathaus mit der Umsetzungsbegleiterin Michaela Powolny statt.

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