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Wirtschaft

Investition in Zukunft der Brauerei

Die neue Füllerei kostete drei Millionen Euro und sichert den Standort Riedenburg. Die Brauerei-Chefin sichert zu, Asylbewerbern Arbeit anzubieten.

Ein Blick in die neue Füllerei der Brauerei Krieger. Foto: Kolbinger

Riedenburg.Bürgermeister Siegfried Lösch und einige Mitglieder der CSU-Fraktion des Stadtrates und der Ortsgruppe der Christsozialen, statteten am Montagnachmittag der neuen Füllerei des Riedenburger Brauhauses einen Besuch ab, um sich vor Ort ein Bild von der rund drei Millionen schweren Investition der Familie Krieger in die Zukunftsfähigkeit ihres mittelständischen Unternehmens und in die Standortsicherung in der Dreiburgenstadt zu machen.

Braumeister Johann Seitz schilderte den Ablauf der Arbeiten, vom Beginn des Hallenbaus im Oktober 2013 bis hin zur ersten Abfüllung am 6. Mai. Der milde Winter hatte einer zügigen Bauabwicklung in die Hände gespielt. Allein zwei Kilometer Leitungen seien verlegt worden, berichtete Seitz. Die Halle, die die nagelneuen Maschinen beherbergt, hat eine Grundfläche von rund 800 Quadratmetern. In ihrem Inneren läuft der automatisierte Abfüllprozess vom Einlaufen des vorsortierten Leergutes, der Flaschen- und Getränkekästenwäsche bis hin zum fertig mit frisch etikettierten und Kronkorken verschlossenen Flaschen befüllten Kasten – dem verkaufsfähigen Produkt. „Schaut von hier oben aus, wie eine Spielzeugeisenbahn, nicht wahr?“ so der treffende Vergleich von Michael Krieger.

Firmenchefin Martha Krieger versorgte die Gäste mit vielen Informationen zum Betrieb und der Produktpalette. Personalisierte Etiketten seien derzeit besonders gefragt bei Schweden und Italienern, berichtete sie und zeigte exemplarisch eine Pilsflasche mit himmelblauem Label, das ihr persönliches Konterfei ziert. Das Riedenburger Brauhaus beschäftigt derzeit 20 Festangestellte, acht Halbtagskräfte und geringfügig Beschäftigte, vier Ferienjobber, zwei Auszubildende in der Brauerei und eine Auszubildende im Büro. Lösch nahm die Zusage mit nach Hause, man sei bereit, auch zuverlässige Asylbewerber im Rahmen des rechtlich Möglichen zu beschäftigen, etwa in der Leergutsortierung, in der viel Arbeit anfalle.

Martha Krieger zeigte eine hohe Wand unsortierter Leergutkästen, die jede Menge Fremdflaschen enthielten. „Die müssen alle durchsortiert werden und dürfen nur sortenrein in den Füller kommen“, erklärte sie bei einer abschließenden Brotzeit, zu der sie die Besucher geladen hatte. Ein enger Kontakt zwischen Politik und Wirtschaft sei wichtig, zeigte Lösch sich überzeugt und außerdem interessiere es ihn und nicht nur ihn, was in den jeweiligen Betrieben der Großgemeinde produziert werde. (epk)

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