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Arbeiten

Main-Donau-Kanal wird gesperrt

Die Schleuse in Kelheim wird ab Donnerstaggewartet. Bis 6. April wird am Kanal gearbeitet – nicht nur in Kelheim.

Ab Donnerstag wird an der Kelheimer Schleuse gearbeitet. Archivfoto: Hutzler
Ab Donnerstag wird an der Kelheimer Schleuse gearbeitet. Archivfoto: Hutzler

Altmühltal.Ab Donnerstag bis 6. April werden an den Anlagen des Main-Donau-Kanals (MDK) umfangreiche Wartungs-, Inspektions- und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Diese Arbeiten sind erforderlich, um die Schleusen und Kanalbrücken in einem betriebssicheren und leistungsfähigen Zustand zu erhalten. Ähnliche Instandhaltungsarbeiten werden zeitgleich an der gesamten Main-Donau-Wasserstraße durchgeführt.

Die Hauptmaßnahmen finden an folgenden Anlagen statt: Nürnberg, Forchheim, Hilpoltstein und Kelheim. In Kelheim, Forchheim und Hilpoltstein werden die Schleusen trockengelegt. Dann wird das Bauwerk inspiziert und Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. In Nürnberg wird zudem noch das Obertor mit einem Gewicht von 35 Tonnen gewechselt.

Die Schifffahrt auf der rund 760 Kilometer langen Verbindung, die wesentlicher Bestandteil des „nassen“ Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN) ist, ruht dann zwischen 17 und 21 Tagen. Die enge Terminierung ist notwendig, um die Binnenschifffahrt als kostengünstigen und umweltfreundlichen Verkehrsträger zeitlich so wenig wie möglich einzuschränken. Der Zeitraum der Sperre wurde daher mit dem Binnenschifffahrtsgewerbe bereits vor zwei Jahren abgestimmt, so dass sich die Binnenschifffahrt und die Häfen langfristig auf diese Einschränkung einstellen konnten.

Am 6. April soll dann der Verkehr auf der gesamten Main-Donau-Wasserstraße wieder freigegeben werden. Mit der Schleuse Hilpoltstein wird die höchste Schleuse Deutschlands trockengelegt. Die erforderlichen Instandsetzungen umfassen ein breites Spektrum an Gewerken und Arbeiten aus den Bereichen Stahl- und Stahlwasserbau, Beton- und Massivbau, Maschinenbau sowie Nachrichten- und Elektro-technik. Darüber hinaus sind weitere Spezialisten wie Taucher und Vermesser im Einsatz. Die seit Monaten geplanten Arbeiten mit einem gesamten Auftragsvolumen von 2,2 Millionen Euro werden mit 220 eigenen Ingenieuren, Technikern und Facharbeitern sowie rund 70 Firmen, welche 150 Mitarbeiter stellen, durchgeführt.

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