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Naturerlebnis

„mittendrin!“ bei Tiger und Co.

Die inklusive Reporter-Gruppe hat den Tier-Garten Straubing getestet. Sie hat Interessantes über Tiere gelernt.
Von den Mittendrin!-Reportern Franziska, Erich, Stefan, Philipp, Sylvia, Alexander, Caro

Der Tiger war mal lebendig, jetzt ist er ausgestopft. Keine Gefahr also für die mittendrin!-Reporter (v.li.) Erich, Sylvia, Franzi, Caro, Stefan, Alexander und Philipp. Foto: mittendrin!-Reporter
Der Tiger war mal lebendig, jetzt ist er ausgestopft. Keine Gefahr also für die mittendrin!-Reporter (v.li.) Erich, Sylvia, Franzi, Caro, Stefan, Alexander und Philipp. Foto: mittendrin!-Reporter

Kelheim.Was gibt es im Tier-Garten Straubing alles zu sehen? Und ist der Tier-Garten barriere-frei? Das wollten die „mittendrin!-Reporter“ wissen. Sie haben den Tier-Garten mit der Zoo-Pädagogin Michaela Gauderer erkundet. Und berichten für die „Mittelbayerische“ wieder in „Einfacher Sprache“. Frau Gauderer erzählte den Reportern viele Einzelheiten, die Besucher sonst nicht erfahren.

Die Reporter sind nach Straubing gereist. Foto: mittendrin!-Reporter
Die Reporter sind nach Straubing gereist. Foto: mittendrin!-Reporter

Zuerst nahm Frau Gauderer die mittendrin!-Reporter in die Zoo-Schule mit. Dort kann man zum Beispiel einen Kinder – Geburtstag feiern. Oder mit der Schule eine Unterrichts-Stunde machen.

Michaela Gauderer zeigt den Panzer einer Schild-Kröte. Foto: mittendrin!-Reporter
Michaela Gauderer zeigt den Panzer einer Schild-Kröte. Foto: mittendrin!-Reporter

Die Zoo-Schule soll bald barriere-frei werden. Man lernt dort zum Beispiel, was ein Tier frisst oder wie seine Knochen aussehen. Oft wird in Zeichentrick-Filmen gezeigt, dass Schild-Kröten aus ihrem Panzer fallen.

Bei Schild-Kröten verrät der Panzer einiges über ihr Leben. Foto: mittendrin!-Reporter
Bei Schild-Kröten verrät der Panzer einiges über ihr Leben. Foto: mittendrin!-Reporter

In der Zoo–Schule kann man sich das Skelett einer Schild–Kröte anschauen. Da sieht man, dass das Tier nicht aus seinem Panzer raus kann. Man kann auch einen Tiger anschauen und berühren. Er ist nach dem Tod ausgestopft worden.

Den Bären kann man beim Baden zuschauen.  Foto: mittendrin!-Reporter
Den Bären kann man beim Baden zuschauen. Foto: mittendrin!-Reporter

Tier und Mensch

  • Groß:

    Der Tier-Garten Straubing ist ungefähr 18 Hektar groß. Das ist etwa so groß wie 25 Fußball-Felder. Er ist größten-teils barrierefrei gestaltet. Derzeit leben im Tier-Garten ungefähr 200 Tier - Arten. Sie werden von 17 Tier-Pflegern betreut.

  • Besonders:

    Auch Tiere mit Handicap haben einen Platz im Tier-Garten Straubing. Sie dürfen mit ihren Art-Genossen in einem Gehege wohnen. Zum Beispiel „Käpt'n Ahab“. Er ist ein Kea, das ist eine Vogel-Art. Er ist mit nur einem Fuß auf die Welt gekommen. Es gibt außerdem eine Schild-Kröte mit einem verformten Panzer. Man nennt das Höcker-Panzer. So was entsteht, wenn eine Schild-Kröte die falsche Nahrung bekommt und deshalb zu schnell wächst.

  • Gemütlich:

    Ein gemütlicher Zoo-Besuch dauert ungefähr 2 bis 3 Stunden. Es gibt einen übersichtlichen Prospekt. Damit können sogar Kinder den Weg zu jedem Tier im Zoo finden. Auf den Wegen durch den Tier-Garten laden viele Bänke, Stühle und Tische zum Ausruhen ein. Viele Sitz-Gelegenheiten stehen direkt vor den Gehegen. So kann der Besucher Pause machen und dabei die Tiere beobachten. Das gesamte Gelände des Tiergartens hat viele große Bäume, die für Schatten sorgen. Für Familien mit Kindern und für ältere Menschen ist ein Zoo-Besuch deshalb auch an heißen Tagen gut möglich. Die Wege und das gesamte Gelände sind sehr gepflegt und sauber.

  • Geöffnet:

    Der Tier-Garten ist von März bis Oktober an jedem Tag von 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet. Von November bis Februar ist er von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Ein Erwachsener zahlt 6 Euro Eintritt. Kinder (5 bis 16 Jahre) und schwerbehinderte Menschen zahlen 4 Euro.

Im Zoo selbst leben viele Tiere aus anderen Ländern: zum Beispiel Löwen und Kamele. Aber es gibt es auch Tiere aus unserer Heimat, zum Beispiel Fische, Kröten und Echsen.

Ein Löwen-Affe Foto: mittendrin!-Reporter
Ein Löwen-Affe Foto: mittendrin!-Reporter

Außerdem leben in Straubing auch Tiere, die vom Aussterben bedroht sind. Das heißt, es gibt nur noch sehr wenige Tiere dieser Art in der freien Natur. Dazu gehören zum Beispiel das Wisent, die Löwen- Affen und die Hyazinth-Aras.

Die Erdmännchen genießen den Sonnentag. Foto: mittendrin!-Reporter
Die Erdmännchen genießen den Sonnentag. Foto: mittendrin!-Reporter

Der Straubinger Tier-Garten versucht, diese Tier-Arten zu züchten, damit sie nicht aussterben. Auch andere Zoos machen das. Die Tiere werden im besten Fall wieder in die freie Wildbahn entlassen.

Der Tier-Garten erneuert immer wieder mal die Gehege von Tierarten. Jetzt erst haben die Luchse ein schöneres Zuhause bekommen.

Der Tier-Garten versucht, die Gehege so gut wie möglich der Natur anzupassen. Er muss die Tier-Schutz-Gesetze beachten, und die Haltungs-Richtlinien.

Die mittendrin!-Reporter sind sich einig: Der Zoo war interessant und spannend und ist für alle Besucher ein Erlebnis.

Auch ein einbeiniger Kea lebt im Tier-Garten von Straubing. Foto: mittendrin!-Reporter
Auch ein einbeiniger Kea lebt im Tier-Garten von Straubing. Foto: mittendrin!-Reporter

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