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Planänderung für modernes Wohnen

Die Gemeinderäte verjüngten in der Sitzung einen Bebauungsplan von 1964. Er soll jetzt zeitgemäß sein.
Von Renate Beck

Der 56 Jahre alte Bebauungsplan wurde zeitgemäß geändert  Foto: Renate
Der 56 Jahre alte Bebauungsplan wurde zeitgemäß geändert Foto: Renate

Painten.Seit 1964 gibt es den Bebauungsplan „Painten-Nordost“. Gemeint ist damit das Siedlungsgebiet am Eichelberg. Die im Tulpen-, Rosen- und Dahlienweg stehenden Häuser wurden vor etwa 50 Jahren gebaut. Damit sind sie Zeugen eines Stils, der heute nicht mehr zeitgemäß ist. „Die sollen modern bebaut werden“ sagte Bürgermeister Michael Raßhofer der Mittelbayerischen. Auch zur Ertüchtigung und um der jungen Generation neuen Wohnraum im elterlichen Wohnhaus zu ermöglichen, wurde in der jüngsten Marktratssitzung dieser alte Bebauungsplan geändert.

Ein bestehendes Häuschen könne somit um- und ausgebaut werden und mit einer weiteren Etage zu einem Zweifamilienhaus aufgestockt werden. Zwei private Grundstücke stehen hier derzeit noch leer. Die Höhe der Häuser soll sich dem Neubaugebiet angleichen. Satteldächer seien dabei Pflicht. Die Änderung stoße laut Bürgermeister auf breite Zustimmung des Rates. Die Nachverdichtung werde gefördert. Bereits in der April-Sitzung sei die Änderung des Deckblattes vom Marktgemeinderat beschlossen worden. Der Entwurf des neuen Bebauungsplans wurde nun einstimmig abgesegnet. Nach seiner vierwöchigen Auslegungszeit soll dieser er laut Bürgermeister Michael Raßhofer in der übernächsten Sitzung erneut auf der Tagesordnung stehen. Die Planungsarbeiten zu „Painten-Nordost“ wurden an das Ingenieurbüro ComPlan mit Sitz in Landshut und Kelheim vergeben.

Baugebiete

  • Forststraße I:

    Im Ortsteil Maierhofen. Die Bauparzellen sind alle vergeben. Die Erschließungsarbeiten sollen Mitte des Jahres abgeschlossen sein.

  • Regensburger Weg V:

    Es wird voraussichtlich im Frühjahr 2021 erschlossen. Auch diese Parzellen sind bereits alle vergeben.

  • Weitere Bauplätze:

    Sind derzeit nicht verfügbar.

Auch der Auftrag zu einem Glasfaseranschluss der Grundschule Painten wurde vergeben. Die Höhe der Auftragssumme für T-Systems International betrage 40 562 Euro brutto. Hier gebe es eine Förderung von 80 Prozent. Als Gemeindeanteil seien somit 20 Prozent zu veranschlagen. „Die Firma hat 60 Wochen Zeit, um die Erschließung vorzunehmen“, erklärte der Bürgermeister. Er berichtete weiterhin von einer neuen Gigabit- Förderung.

Dazu wolle man eine Markterkundung veranlassen. „Wo haben wir noch eine schlechte Versorgung? Wo noch weiße Flecken?“ Man lasse prüfen, ob noch weitere Verbesserungen möglich wären. Die EDV-Anlage der Kläranlage Painten ist laut Bürgermeister zwölf Jahre alt. Für deren Betriebssystem Windows 7 gebe es keine Sicherheitsupdates mehr. Ein Neues sei dringend nötig. Dem Angebot der Firma Richter R&W in Höhe von 14 752 Euro für die Umrüstung wurde zugestimmt. Diese Firma habe 2008 bereits die Anlage gebaut und sie seither betreut.

Der Rathauschef wies auf den bereits begonnen Abriss des Pernpeintner Stadl hin. Das Dach sei inzwischen abgedeckt, die Mauern werden eingerissen. Das Gelände sei rundum abgesperrt. Den restlichen Abbruch kündigte er für kommende Woche an. Danach werde der Keller mit Schotter aufgefüllt und die Fläche für einen vorläufigen Parkplatz geschottert. Über die Nutzung der freien Fläche werde der Gemeinderat beraten.

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