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Musik

So schön klingt der Advent in Bad Abbach

Das Ökumenische Adventssingen hat eine lange Tradition in Bad Abbach. Jahr für Jahr kommen viele Zuhörer in die Kirche.
Von Gabi Hueber-Lutz

  • Die jüngsten Mitwirkenden des Ökumenischen Adventssingens machten den Zuhörern viel Freude. Fotos: Gabi Hueber-Lutz
  • Der Chor Laudate ist immer dabei.

Bad Abbach.Kaum zu glauben: Am Wochenende fand das mittlerweile 33. Ökumenische Adventssingen in Bad Abbach statt. Jahr für Jahr gestalten Chöre und Instrumentalisten aus der Großgemeinde eine vorweihnachtliche Stunde. Abwechseln wird in der evangelischen oder der katholischen Kirche musiziert.

Blühende Musikszene

Und Jahr für Jahr bietet das Konzert einen beeindruckenden Ausschnitt dessen, was an musikalischem Können in den beiden Pfarrgemeinden blüht Musik verbindet - das gilt auch innerhalb der Mitwirkenden. So haben zum Beispiel im Singkreis der Evangelischen Kreuzkirche durchaus auch viele Katholiken ihre musikalische Heimat gefunden. Der Singkreis gehört zu den Mitwirkenden der ersten Stunde beim Ökumenischen Adventssingen und steht für hohe chorische Qualität. Mit drei Liedern gab er eine Kostprobe aus seinem Repertoire. Geleitet wurde er heuer stellvertretende für Chorleiter Benedikt Heggemann von Stefanie Specht. Sie war als Cellistin auch Teil des „Orgelquartetts“ mit Josef Berghammer an der Orgel. Die Violinistinnen Miriam Ott und Theresa Mader vervollständigten das Quartett. Mit einer Hirtenmusik von Händel schufen sie für die Zuhörer in der gut gefüllten Kirche den perfekten festlichen Einstieg in das Konzert.

Musikalisch fiel selbst die Begrüßung der Gäste aus. Pfarrer Anton Dinzinger begann die Stunde mit gregorianischem Gesang und wies die Zuhörer auf die Wirkung der Musik hin: „Wer hier singt und jubelt, wird zum Friedensstifter.“ Als erstes waren dann die jüngsten Friedensstifter dran, denen sofort die Herzen zuflogen. Unter der Leitung von Karin Gruber sang der Kinderchor nicht nur von großer Freude, sondern verbreiteten sie auch. Die besinnliche Seite der Vorweihnachtszeit nahm im Anschluss daran der Chor Laudate auf. Mit „Ubi Caritas“ von Trotta und englischen Liedern füllte er den Kirchenraum.

Adventssingen

  • Vorbild:

    Ausgehend vom Salzburger Adventssingen, das nach dem Zweiten Weltkrieg erstmals aufgeführt wurde, verbreitete sich dieses Genre immer mehr.

  • Inhalt:

    Bei einem solchen Singen sollen die Interpreten aus der Umgebung kommen, der Pfarrer eingebunden sein und auch die Besucher solle mitsingen. Auf hohe Eintrittsgelder soll verzichtet werden, da es sich ja eher um eine Art Gottesdienst handelt. (lhl)

Leiterin Martina Stangl stimmte danach gemeinsam mit Madeleine Bauer und Karin Gruber einen Adventlichen Viergesang an, aus dem an diesem Tag ein Dreigesang geworden war. Sie ließen einen hellen Stern in dunkler Nacht erscheinen und mit dem traditionellen Krippenliedlied „Es wird scho glei dumpa“ die Wärme und Geborgenheit der Weihnachtszeit aufleuchten.

Neue Formationen bilden sich

Ein weiteres Novum beim Adventssingen war die Formation aus Orgelquartett und Gesang. Gemeinsam mit Sopranistin Silvia Arndt und Altistin Cornelia Hartl intonierte das Quartett „Er weidet seine Schafe“ von Georg Friedrich Händel.

Gute Tradition am Ende eines Adventssingens ist in jedem Jahr das gemeinsame Lied „Macht hoch die Tür“. Im Altarraum versammelten sich die Chöre, von der Empore spielten die Instrumentalisten und im Kirchenraum stimmten die Zuhörer in den beeindruckenden Schlussgesang mit ein.

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