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Gillamoos

Tausende Menschen beim Auszug

Jetzt ist der Gillamoos offiziell eröffnet. Mit Auszug und Bieranstich. Knapp 3000 Teilnehmer marschierten in einem prächtigen Umzug zur Festwiese.

  • Festlich geschmückt zog dieses Pferdegespann Richtung Festplatz. Fotos: Reitinger
  • Abensbergs Judo-Helden zusammen mit Otto Kneitinger.
  • Die Vespa-Freunde waren ebenfalls mit dabei.
  • Tausende Menschen strömten nach dem Festzug auf die Gillamooswiese.
  • Spiel Mama, spiel!
  • Etwas Vitamine gefällig?

Abensberg.Gut gelaunt und trockenen Fußes kamen alle Teilnehmer des Gillamoos-Auszugs am Freitagabend in den Festzelten an. Die Olympiasieger Andi Tölzer und Dimitri Peters führten den Zug in einer Kutsche fast ganz vorne an. Prächtige geschmückte Brauereigefährte, allein 865 Kinder in vielen Vereinen, Festköniginnen und Vesparoller zeigten die Vielfalt in Stadt und Landkreis. Knapp 3000 Teilnehmer marschierten mit. Im Kuchlbauer-Zelt zapfte Bürgermeister Dr. Uwe Brandl offiziell das erste Fass an.Zwei routinierte Schläge und es war vollbracht: Mit einem „O’zapft is!“ eröffnete Brandl im voll besetzten Kuchlbauerzelt den Gillamoos 2012. „Wahrhaft oberbürgermeisterlich“, fand Festwirt Peter Schöniger diese Leistung. Der Anstich gelang also tadellos, auch wenn Brandl beinahe ein falsches Faß angezapft hätte: „Gillamoos 2013“ stand ursprünglich darauf. Das Malheur wurde aber rechtzeitig erkannt und von eifrigen Schankkellnern sofort beseitigt. Abensberg denkt halt doch schon an das Jubiläumsfest im kommenden Jahr.

„Stoßgebete wurden erhört“

Beim Genuss der ersten Maß auf der Bühne begrüßte Brandl die Gäste aus der Partnerstadt Lonigo auf Italienisch, bevor er zusammen mit dem Festwirt ein „Oans, zwoa, gsuffa“ anstimmte. Der Bürgermeister lobte das Abensberger Publikum, weil es auch am Donnerstag schon trotz des schlechten Wetters die Wies’n bevölkert hatte. „Meine Stoßgebete wurden erhört“, kommentierte der Bürgermeister kurz vor dem Anstich die Tatsache, dass es pünktlich zum Auszug trockengeblieben war.

Es könnte auch daran liegen, dass viele der knapp 3000 Teilnehmer sich grandios auf schlechtes Wetter vorbereitet hatte. Unzählige Regenschirme, Gummistiefel und Abdeckplanen für die Festfahnen hatten die Vereine im Gepäck. Andere wie die Theatergruppe Lampenfieber hatten sich ein paar Schmankerl überlegt. „Träubchen“ gegen den ersten Hunger wurden im Vorbeiziehen den Passanten gereicht. Musikkapellen und Brauereigespanne führten die einzelnen Züge traditionsgemäß an. Dazwischen zeigten die Stadt Abensberg und Vereine aus dem ganzen Landkreis ihre Vielseitigkeit. Vom Biker mit Trachtenhut bis zur fröhlichen Kolpingjugend. Schwerstarbeit leisteten die Taferlbuben und -mädchen. Einer Reporternachfrage bedurfte ein kleiner Wagen der Pfadfinder aus Offenstetten. Sie hatten einen braunen Nadelbaum im „Schlepptau“. Was ist denn das?, wollte die MZ wissen. „Sieht man doch, ein Ersatz-Johannifeuerbaum“, schallte es lachend zurück.

Zuschauer überholen letzten Wagen

Der letzte Wagen vom Omschberger Bierverein geriet im Endspurt in der Münchener Straße beinah ins Hintertreffen. Die Zuschauer konnten es nicht mehr abwarten. Sie marschierten selbst vorzeitig in Richtung Festwiese los. Die Bierfans auf dem Wagen nahmen es mit Humor. Handyfotos zeugen nun von der wahren letzten Truppe im Auszug. Den Zuschauern. Abensberger und Auswärtige wollten halt auf Nummer sicher gehen. Es hätte ja doch wieder regnen können. (re/kw)

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