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Kommunikation

Telefonsäule wurde nie benutzt

Die Telekom darf die unrentable Telefonanlage in Teugn abbauen. Der Haushalt wurde vorberaten und wird im Mai verabschiedet.
Von Josef Eder

Die Telefonsäule in Teugn wird von den Bürgern nicht genutzt und daher abgebaut. Foto: Josef Eder
Die Telefonsäule in Teugn wird von den Bürgern nicht genutzt und daher abgebaut. Foto: Josef Eder

Teugn.Die magentafarbene, nahezu unscheinbare Basistelefonsäule neben dem gelben Postkasten am Zaun des Gebäudes der im Jahre 2017 aufgelassenen Brauereigaststätte Dantscher nahe der Kirche darf von der Deutschen Telekom entfernt werden. „Für den Unterhalt ist für das Telekommunikationsunternehmen in den letzten fünf Jahren ein Verlustgeschäft angefallen. Kein einziges Gespräch wurde mit dem Kartentelefon geführt.

Bei einem monatlichen Umsatz von 50 Euro würde es sich rechnen“, brachte Verwaltungsleiter Tobias Zeitler in Erfahrung. Die Deutsche Telekom muss, so Zeitler weiter, pro Gemeinde eine öffentliche Fernsprecheinheit vorhalten. Ein Umbau zum Hotspot bzw. öffentliches W-LAN ist nicht möglich. Mit 11:0 Stimmen wurde der Rückbau genehmigt.

Über eine Million für die neue Kinderkrippe

Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde außerdem der von Kämmerer Stefan Roithmayer aufgestellte Haushalt vorberaten. Er umfasst 2,794 Millionen Euro (2018: 2,795). Der Verwaltungshaushalt schließt mit 0,893 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt mit 1,9. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt beträgt 45874 Euro (2018: 512330). Aus den Rücklagen von 2,39 Millionen Euro werden 1,693 entnommen. Teugn ist schuldenfrei. Bis zum Jahre 2023 ist geplant, die Rücklage wieder auf 2,846 aufzustocken.

Weitere Themen

  • Anlage:

    Kauf- und Abtretungsvertrag zwischen der Energie Südbayern GmbH (München) und der Stadt Mainburg bzgl. Einwilligung zum Erwerb von Geschäftsanteilen der Abens-Donau-Energie Energie GmbH. Zustimmungseinholung bei der Gemeinde Teugn im Umlaufverfahren wurde mit 10:1 genehmigt, so dass Mainburg aus Teugner Sicht der Gesellschaft beitreten kann.

  • Natur:

    Diskutiert wurde die Renaturierung des Teugner Mühlbachs. Der Vorschlag einer abgespeckten Maßnahme wurde vom Rathauschef nicht für gut geheißen. . Oswald Kaufmann schlug das Einsähen von Blühflächen auf Gemeindegrund vor.

Die Grundsteuer A und B verbleiben bei 375 und die Gewerbesteuer bei 345 Prozent. Die Einkommensteuerbeteiligung beträgt 1,07 Millionen Euro. Schlüsselzuweisung 0,488. Gewerbesteuer 0,43.

Die Kreisumlage steigt auf 0,776 und die für die VG mit Saal/Donau beträgt 0,245 Millionen Euro (pro Bürger 145 Euro). An allgemeinen Planungskosten fallen 0,1 an. Bis 2020 will Teugn Bauland und Ausgleichsflächen für rund 0,65 Millionen erwerben. Dafür sind im laufenden Haushalt schon 0,15 eingestellt.

In diesem Jahr sind für den Neubau der Kinderkrippe 1,13 Millionen eingeplant.

Der Haushalt fand allgemeine Zustimmung

Der für die Sanierung des Dorfweihers 0,15. Restkosten für Tiefbaumaßnahmen bei Gemeindestraßen betragen 0.13. Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung benötigt noch 12000 Euro. Die Errichtung einer Urnenwand 15000. Für den Hochwasserschutz (Programm: bodenständig) sind 35000 Euro vorgesehen. Der vom Kämmerer vorgelegte Haushalt mit Ausblick bis 2023 fand allgemeine Zustimmung. Er soll, so erster Bürgermeister Manfred Jackermeier, in der nächsten Sitzung am 27. Mai verabschiedet werden.

Ein Streugutsilo mit zehn Kubikmetern für den Winterdienst wird angeschafft. Die Kosten betragen 15648,50 Euro. Die Aufstellung des zu unterfahrenden Hochsilos soll im Wertstoffhof erfolgen.

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