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Race24

Vom Brautpaar zum Poledance

Beim Race24 galt die volle Aufmerksamkeit den Rennradlern. Doch nicht nur – wir zeigen, was sich am Rand so abspielte.
Von Heike Heindl, Martin Rutrecht, Benjamin Neumaier und Thomas Kreidemeier

Das Rennen bot in der Dämmerung eine ganz eigene Stimmung. Foto: Heike S. Heindl
Das Rennen bot in der Dämmerung eine ganz eigene Stimmung. Foto: Heike S. Heindl

Kelheim.Eine Trauung leitete das Race24 ein, unbeabsichtigt aber dennoch mit Wirkung. Unsere Race24-Reporter geben hier einen kleinen Einblick, was sich während der 24 Stunden von Kelheim außerhalb der Rennstrecke zutrug.

Applaus für frisch vermähltes Brautpaar

Der erste Beifall galt Sabina und Andreas Bode, dem frisch vermählten Paar. Foto: Heindl
Der erste Beifall galt Sabina und Andreas Bode, dem frisch vermählten Paar. Foto: Heindl

Andreas und Sabina Bode (geb. Kirmse) bekamen den ersten Applaus beim Race24. Warum? Sie huschten kurz bevor die ersten Radsportler zurück nach Kelheim kamen beim Mittertor über die Race24-Strecke – und da klar erkennbar war, dass die beiden gerade geheiratet haben, gab es tosenden Beifall. Auf diesem Weg auch herzlichen Glückwunsch von der MZ!

„Fleischi“ umgeben von „Wahnsinnigen“

Moderieren, grillen, Weißbier trinken - „Fleischi“ fühlte sich ganz wohl, von „Wahnsinnigen“ umgeben zu sein. Foto: Heindl
Moderieren, grillen, Weißbier trinken - „Fleischi“ fühlte sich ganz wohl, von „Wahnsinnigen“ umgeben zu sein. Foto: Heindl

Einen taktischen Fehler gemacht zu haben, gestand Moderator Bernhard Fleischmann, das hänge ihm den ganzen Tag noch nach. Hinter dem Grill war es sehr warm und zur Abkühlung waren es wohl ein bis zwei Weißbierchen zu viel. Wenn es nach ihm gehe, moderiere er auch das kommende Race24 wieder, den er sei gerne von lauter „Wahnsinnigen“ umgeben.

Lenkstange einmal anders interpretiert

Lenkstange einmal anders. Tänzerin Carina Obermeier lenkte ihre atemberaubenden Bewegungen mittels der senkrechten Stange. Foto: Heindl
Lenkstange einmal anders. Tänzerin Carina Obermeier lenkte ihre atemberaubenden Bewegungen mittels der senkrechten Stange. Foto: Heindl

Carina Obermeier, Chefin des Polesition in Abensberg und ihr Team ließen bei vielen Zuschauern den Blutdruck sichtlich steigen. Ungeduldig wurden einige Besucher bei den kurzen Pausen zwischen den Pole Dance und Burlesqueshows und ließen das auch lautstark hören. Dafür wurden sie mit einer aufregenden Show aus Tanz, Akrobatik und Fitness belohnt.

Die Bruchpiloten aus der Bundeshauptstadt

Elmar Schommer und Sven Erstling (r.) waren das Team Luftpumpen 2.0. Foto: Rutrecht
Elmar Schommer und Sven Erstling (r.) waren das Team Luftpumpen 2.0. Foto: Rutrecht

Die „Luftpumpen 2.0“ aus Berlin waren zum dritten Mal in Kelheim. „Einer hat jelesen, da is wat Cooles“, erläuterte Sven Erstling (r.). Die Hauptstädter sind auch bei ähnlichen Rennen unterwegs. Als „Bruchpilot“ entpuppte sich dabei Elmar Schommer (l.). „Mich legt es jedesmal“, erzählt er. In Kelheim wurde er abgelöst: Erstling landete am Asphalt – verletzungsfrei.

Böses Erwachsen - Raddiebe am Werk

Im Fahrerlager Niederdörfl und in der Aumühle wurden Fahrräder gestohlen. Foto: Kreidemeier
Im Fahrerlager Niederdörfl und in der Aumühle wurden Fahrräder gestohlen. Foto: Kreidemeier

In den Fahrerlagern „Niederdörfl“ und „Aumühle“ wurden zwei teure Rennräder gestohlen – und das, obwohl ein Besitzer nur fünf Meter nebenan im Zelt schlief. „Das Rad war eine einzigartige Sonderanfertigung“, seufzt der Fahrer, der selbst ein Fahrradgeschäft besitzt. Immerhin konnte er mit Zweitrad dann doch starten – und auch wieder ein wenig lächeln.

Die Helfer - allzeit bereit für den Ernstfall

Die Retter waren allzeit bereit. Foto: Rutrecht
Die Retter waren allzeit bereit. Foto: Rutrecht

Christoph Brickl, Laura Gruber, Kathi Kemmerle und Celine Schmid (v. l.) standen ab Sonntagfrüh im BRK-Dienst. Mit drei Außenposten (Finanzamt, Bankerl, Essing) waren rund um die Uhr insgesamt rund 50 Rotkreuzler im Einsatz. „Das Race24 ist etwas Besonderes. Da meldet man sich gerne zum Dienst – auch weil man Kollegen trifft“, sagt das Quartett.

Und auch der „Fahrraddoktor“ hatte Sprechstundent

Björn Jessen  – der „Fahrraddoktor“ hatte viel zu tun. Foto: Kreidemeier
Björn Jessen – der „Fahrraddoktor“ hatte viel zu tun. Foto: Kreidemeier

Über 1000 Räder waren beim Race24 in Kelheim unterwegs – etwa ein Prozent davon musste mal bei ihm Halt machen: Björn Jessen sorgte kostenlos dafür, dass es nach Pannen wieder schnell weitergehen kann. „Meist sind es bloß Kleinigkeiten, oft Probleme mit der Schaltung und natürlich einige Löcher im Reifen“, erklärt Björn Jessen.

Alles rund ums Race24 finden Sie in unserem Spezial

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