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Kommunalwahl

100 Prozent für Heiko Siegl

Der 48-jährige Paulushofener geht für die CSU ins Rennen als Nachfolger für den Beilngrieser Bürgermeister.
Von Konrad Leidl

v. l. CSU-Ortvorsitzende Pauline Hirschberger, Bürgermeisterkandidat Heiko Siegl, Landratskandidat Alexander Anetsberger  Foto: Konrad Leidl
v. l. CSU-Ortvorsitzende Pauline Hirschberger, Bürgermeisterkandidat Heiko Siegl, Landratskandidat Alexander Anetsberger Foto: Konrad Leidl

Beilngries.Bei der Ortshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Beilngries wurde der Bürgermeisterkandidat Heiko Siegl durch die CSU Mitglieder einstimmig gewählt. Die erste Vorsitzende Pauline Hirschberger begrüßte die CSU Mitglieder, den designierten Bürgermeisterkandidaten Heiko Siegl, Bürgermeister Alexander Anetsberger, 2. Bürgermeister Anton Grad, sowie die Mitglieder der Vorstandschaft.

Pauline Hirschberger gab einen kurzen Rückblick über die Kandidatensuche. So sei es für die Vorsitzende und den Vorstand eine spannende Zeit gewesen, nachdem der bisherige Bürgermeister Alexander Anetsberger nicht mehr zur Verfügung stand. Mit Heiko Siegl habe man einen Topkandidaten gefunden, der 100 Prozent dem Anforderungsprofil eines Bürgermeisters entspricht.

Die Beilngrieserin Sabrina Fritsche sprach ein Grußwort als stellvertretende Kreisvorsitzende und betonte die gute Arbeitssituation im Landkreis.

Landratskandidat Alexander Anetsberger sprach in seiner Rede den sehr guten Zusammenhalt zwischen Stadt und Land im Ortsverband Beilngries an. Politik sei schwer vorhersehbar und auch nicht berechenbar, so der amtierende Bürgermeister.

Den eingeschlagenen Weg gehen

Bürgermeister Anetsberger bat die Kandidaten, den eingeschlagenen Weg gemeinsam weiter zu verfolgen und Beilngries voranzubringen. Trotz sachlicher Diskussionen konnte immer ein Konsens gefunden werden.

Heiko Siegl ging in seiner Ansprache auf die ersten Kontakte durch die Vorsitzende Pauline Hirschberger und das Wahlkampfgremium ein. Er habe sich zuvor des Rückhalts durch seine Frau Ursula und der beiden Söhnen Dominik und Pascal versichert.

Der 48-jährige Paulushofener wurde in Beilngries geboren und ging auch dort zur Schule. Nach der Realschule begann Siegl seine Lehre bei der Firma Biersack in Beilngries, anschließend holte er sein Fachabitur in Ingolstadt nach. Den Zivildienst absolvierte Siegl in der Altmühltalklinik in Kipfenberg, bevor er das Bauingenieurstudium Regensburg begann.

Nach abgeschlossenem Studium arbeitet Siegl in verschiedenen Ingenieur-Büros in der Schweiz und in Deutschland, bevor er vor über 16 Jahren das Amt des Bauamtsleiters in der Marktgemeinde Altmannstein annahm. Er sei bestens vertraut mit den kommunalen Abläufen, dem Feuerwehrwesen, den Schulen und dem Denkmalschutz. Er sei immer mit Beilngries verbunden gewesen. Sei es als ehemaliges Mitglied im Pfarrgemeinderat, als ehemaliger Elternberatvorsitzender, als Aktiver beim FC Beilngries und dem FC Paulushofen. Auch wirke er hinter den Kulissen bei der Theatergruppe mit.

Wie er sagte, möchte er die erfolgreiche Arbeit weiter vorantreiben, die Traditionen bewahren und die ehrenamtlichen Tätigkeiten fördern. Weiter gehört für Siegl, die wirtschaftliche Entwicklung, z.B. mit Gewerbeflächen voran zu treiben.

Die Arbeitsplätze sichern

Als weitere Ziele nannte er die Sicherung der Arbeitsplätze und die Schaffung von Ausbildungsstellen, wie auch den Ausbau von Breitband und Mobilfunk. Auch die Schaffung von Wohnraum, der Tourismus sowie die kulturellen Veranstaltungen, die Vereine und das Ehrenamt würden ihm am Herzen liegen. Durch seine Arbeit als Bauamtsleiter sei er gewohnt, große Herausforderungen anzunehmen und zu bewältigen. Er bedankte sich für das „Wir-Gefühl“ und versprach Beilngries „bewusst in die Zukunft“ zu bringen. Ersatzkandidaten für den Stadtrat sind Thomas Lindner aus Beilngries und Walter Lenz aus Amtmannsdorf.

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