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Region Neumarkt
Sonntag, 23. September 2018 21° 6

Wettbewerb

2. Bundespreis für Kilian und Kyrill

Die beiden Jungstudenten aus Sengenthal und Regensburg überzeugten bei „Jugend musiziert“ in Lübeck die Jury.
Von Andreas Meyer

Kilian Klin und Kyrill Syemushyn holten beim Bundeswettbewerb in Lübeck einen zweiten Bundespreis. Foto: Monika Klin
Kilian Klin und Kyrill Syemushyn holten beim Bundeswettbewerb in Lübeck einen zweiten Bundespreis. Foto: Monika Klin

Sengenthal.Was Höchstleistung bedeutetet, wissen die die beiden Jungstudenten Kilian Klin aus Sengenthal und Kyrill Syemushyn aus Regensburg, die an der Hochschule für katholische Kirchenmusik in Regensburg studieren, nur zu genau. Ohne tägliches stundenlanges Üben geht da nichts mehr, will man bei den Regional-, Landes- und Bundeswettbewerben von „Jugend musiziert“ erfolgreich sein. Für beide hat sich die Reise zum Bundeswettbewerb nach Lübeck mehr als gelohnt, freute sich Mama Monika, die beide begleitete.

Beide zeigten beim 55. Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“ erneut ihr Können – und das sehr erfolgreich: Der 14-jährige Kilian erreichte in der Wertung „Duo Klavier und ein Streichinstrument“ zusammen mit seinem Partner Kyrill aus Regensburg am Klavier einen zweiten Bundespreis in seiner Altersgruppe. Hierfür hatten sie sich in den Monaten zuvor mit ersten Preisen im Regional- und Landeswettbewerb qualifiziert.

Die beiden Jungstudenten sind mittlerweile ein eingespieltes Team. In den letzten Wochen vor dem Bundeswettbewerb hatten sie viele Gelegenheiten, ihr anspruchsvolles Wettbewerbsprogramm vor Publikum zu präsentieren, so zum Beispiel im Alten Rathaussaal in Regensburg beim Preisträgerkonzert des Landeswettbewerbs sowie bei einer Vernissage in Nittenau. Nicht nur ein fehlerfreier Vortrag, sondern auch ein perfektes Zusammenspiel sowie professionelle Bühnenpräsenz wurden in Lübeck erwartet.

„Sich mit den Besten aus ganz Deutschland zu messen, war schon eine große Herausforderung! Allein in unserer Altersgruppe und Kategorie waren es knapp 70 Duos“, berichtet Kyrill. „Da muss beim Wertungsspiel wirklich alles passen. Der siebenköpfigen Jury entgeht in diesen zwanzig Minuten absolut nichts“, fügt Kilian hinzu, der sich bereits im vergangenen Jahr mit seinem Bruder Konstantin einen ersten Bundespreis erspielte.

Beim anschließenden Gespräch mit der Jury ernteten die Beiden viel Lob und konnten verdient mit einem zweiten Bundespreis im Gepäck die Heimreise nach Bayern antreten.

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