MyMz
Anzeige

Verkehr

32 Prozent Scheinwerfer mit Mängeln

Im Oktober besteht die Möglichkeit zum Lichttest.

Die Verantwortlichen der Beleuchtungsaktion Foto: Petra Traboulsi
Die Verantwortlichen der Beleuchtungsaktion Foto: Petra Traboulsi

Neumarkt.Die gemeinsame Beleuchtungsaktion 2019 von Verkehrswacht, Polizei, TÜV, DEKRA, Maschinenring, Landratsamt bezeichnete Patrick Brandl, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft in deren Räumlichkeiten im Grußwort als unverzichtbar, weil die Gefahren für Leib und Leben aller Verkehrsteilnehmer wesentlich vermindert werden können.

Hermann Pfeifer, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Neumarkt fand neben ausführlichen Informationen zu den vielen Neuerungen bei PKW, LKW, Omnibussen und landwirtschaftlichen Maschinen deutliche Worte der Kritik am Verhalten der Radfahrer, die immer häufiger die Verkehrsregeln missachteten.

Seit 1956 hätten 37 000 KFZ – Meisterbetriebe an der Aktion im Service an den Fahrzeugen zu Gunsten der Fahrzeugführer teilgenommen. Auffallend sei die Zunahme an Mängeln: 32,8 Prozent an Hauptscheinwerfern, falsch eingestellt waren 10,3 Prozent selbst die Rückleuchten lägen mit 8,4 Prozent im Negativlicht. Bei der Überprüfung der Beleuchtung gehe es grundsätzlich um die Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr und damit um eine Minderung des Mängelquotienten. Einig im Appell an alle Verkehrsteilnehmer waren sich mit Pfeifer Polizeidirektor Michael Danninger, Johannes Lippert vom TÜV Amberg-Sulzbach, Dekra-Leiter Hubert Eisinger, Christian Mader von der Kfz-Zulassungsstelle, Max Stadler vom Maschinenring und Petra Traboulsi wie Siegfried Wohlmann von der Verkehrswacht: Vom 1. Oktober bis 31. Oktober bestünde die Möglichkeit, die gesamte Beleuchtung an allen Fahrzeugen beim TÜV, bei der DEKRA oder in den Werkstätten kostenlos überprüfen zu lassen. Ebenso wichtig sei es auch, die Scheibenwischer zu testen, Waschwasser mit Gefrierschutz zu prüfen, Eiskratzer bereit zu halten.

Ein Aufruf aller erging an Fußgänger und Radfahrer wie Biker in Sachen reflektierende Kleidung und funktionierendem Fahrlicht, das man tunlichst aber auch einschalten müsse. Übrigens könne man mit einer einfachen Warnweste 20 mal besser erkannt werden. Schließlich machte Pfeifer noch aufmerksam auf eine neue Gefahr durch die E – Scooter. Hier seien fast 90 Prozent illegal bzw. falsch unterwegs. Für die Fachleute werde die Überprüfung immer schwieriger, weil sie nicht die neueste Software haben.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht