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Engagement

43 Mal ging die Sirene los

Die Feuerwehrleute aus Sengenthal waren im vergangenen Jahr sehr häufig gefordert – bei Einsätzen und bei Übungen.

Ehrungen und Beförderungen standen bei der Hauptversammlung der Feuerwehr Sengenthal an. Foto: Meyer
Ehrungen und Beförderungen standen bei der Hauptversammlung der Feuerwehr Sengenthal an. Foto: Meyer

Sengenthal.Im krassen Gegensatz zu 2016 stand die Einsatzstatistik 2017, die Kommandant Bastian Wittmann bei der Hauptversammlung präsentierte. Der Vorsitzende Herbert Ulbrich begrüßte die vielen Mitglieder in der ASC Sportheimgaststätte. Schriftführerin Alexandra Ulbrich erinnerte an die Aktivitäten im vergangenen Jahr.

Ausführlich sprach Kommandant Bastian Wittmann über die Einsätze. Im vergangenen Jahr habe 43 Mal die Sirene geheult. 2016 sei es 23 Mal gewesen. Die Einsätze seien 22 Brände, 19 Technische Hilfeleistungen sowie zwei Sicherheitswachen gewesen. Auch wenn es viele Fehlalarme gegeben habe: Die Aktiven seien zu jeder Tages- und Nachtzeit gefordert gewesen, so Wittmann. Insgesamt seien bei den 43 Einsätzen, 481 Einsatzkräfte anwesend gewesen, die 44 Stunden und 19 Minuten geholfen hätten. Weitere 154 Einsatzkräfte seien bei allen Einsätzen in Bereitschaft gestanden.

Man habe auch viel geübt, so Wittmann. 2017 habe man an insgesamt 43 Übungen 390 Teilnehmer fortgebildet. Diese positive Bilanz spiegle den Übungsaufwand bei immer mehr technischen Geräten wieder. Für die Einsatzbereitschaft bedankte sich der Kommandant bei allen aktiven Kammeraden sehr herzlich.

19 Jugendliche sehr engagiert

Jugendwartin Martina Bögl berichtete von einer sehr erfolgreichen Jugendgruppe mit 19 Jugendlichen (vier Neueintritte). Für den Bundeswettbewerb sei fleißig geübt worden. Beim Kreisentscheid in Neumarkt habe man einen hervorragenden 2. Platz belegt, beim Bezirksentscheid in Floß den 14.. Krönung sei die Fahrt nach Berlin zum Deutschen Jugendfeuerwehrtag gewesen. Dort betreute man den Menschenkicker der Kreisjugendfeuerwehr.

Kassier Michael Meyer stellte einen detaillierten Kassenbericht vor, der im zurückliegenden Jahr mit einem Defizit abschloss. Die Kassenprüfer Thomas Gradl und Stefan Bögl hatten keine Beanstandungen.

Bürgermeister Werner Brandenburger und KBM Thomas Frank lobten das großartige Engagement der Aktiven. Beide dankten den Führungskräften für ihren Einsatz. Der Jugend legten beide ans Herz, der Feuerwehr verbunden zu bleiben. Lobenswert seien vor allem die vielen Übungen, so Brandenburger. KBM Frank regte an, beim Motorsägekurs mit dem Entspannungssimulator zu üben.

Der stellvertretende Kommandant Stephan Kratzer informierte über das Hilfeleistungskontingent, für das die Feuerwehr Sengenthal fünf Mann abstellt. Zum geplanten Umbau am Feuerwehrhaus sagte er, ein Teil des alten Bauhofs werde ins Feuerwehrhaus eingegliedert. Dafür würden Arbeitsdienste nötig sein.

Ehrungen und Beförderungen

Die Führungskräfte um den Vorsitzenden Herbert Ulbrich ehrten engagierte Feuerwehrleute. Die Bronzene Anstecknadel für zehnjährige Mitgliedschaft erhielten Bürgermeister Werner Brandenburger, Roland Franz und Thomas Gradl, die silberne Anstecknadel für 20-jährige Mitgliedschaft gab es für Matthias Auhuber, Stefanie Kanzler, Horst Maier, Markus Schraufl und Alexandra Ulbrich. Das Ärmelabzeichen für 20-jährige aktive Dienstzeit wurde an Martina Bögl, Roland Kanzler und Markus Schraufl überreicht. Befördert zum Feuerwehrmann wurde Fernando Schnell-Garcia, zum Löschmeister Günter Seitz, Alexandra Ulbrich, Frederik Neunzer und Max Klein. (nyr)

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