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Ehrenamt

55 Jahre in der BRK-Familie

Die Bereitschaft Parsberg blickte auf das vergangene Jahr zurück. Sie bedankte sich bei langjährigen Mitarbeitern.
Von Vera Gabler

Die BRK Bereitschaft ehrte langjährige Mitglieder mit Urkunden und Blumen.  Foto: Vera Gabler
Die BRK Bereitschaft ehrte langjährige Mitglieder mit Urkunden und Blumen. Foto: Vera Gabler

Krappenhofen.Für das Jahr 2019 hat sich die BRK-Bereitschaft Parsberg im Gasthaus Riel in Krappenhofen zum Jahresrückblick getroffen. Die BRK Bereitschaft ist zuständig für die Gemeinden Parsberg, Velburg, Hohenfels, Lupburg, Seubersdorf und Breitenbrunn. Bereitschaftsleiter Sascha Heyn aus Breitenbrunn konnte die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter willkommen heißen.

Nach einem Totengedenken für die ehemalige Bereitschaftsleiterin Barbara Jobst und dem ehemaligen stellvertretenden BRK-Chefarzt Dr. Rudolf Kaiser blickte er auf das Jahr zurück. Dabei berichtete er von drei neuen Mitarbeitern. Dem gesamten Team dankte er für die geleistete Arbeit und seiner Vertreterin Ulrike Walter für ihre Unterstützung. Er berichtete in seinem Jahresrückblick von 250 im Sanitätsdienst angefallenen Stunden. In Aus- und Fortbildung wurden 250 ehrenamtliche Stunden investiert. Für den Blutspendedienst wurden bei 13 Terminen 468 Stunden aufgewendet. Zu den sonstigen Einsätzen mit 80 Stunden gehörte ein Betreuungseinsatz bei der Entschärfung einer Fliegerbombe in Regensburg.

Erfolgreiche Großübung

Mit 500 Stunden stehen die Unterstützungsleistungen des Rettungsdienstes in der Statistik. Darüber hinaus waren 30 Hilfeleistungen zu verzeichnen. Sehr erfolgreich verlief eine Großübung mit verschiedenen Feuerwehren im Truppenübungsplatz Hohenfels. Hier war man mit fünf Einsatzkräften vertreten.

Auch für das laufende Jahr kündigte Heyn viele Sanitätsdienste an, zum Beispiel beim Tillyfest und bei der Rocknacht in Breitenbrunn oder bei diversen Feuerwehrfesten. Die stellvertretende Kreisgeschäftsführerin Birkl erinnerte in ihrem Grußwort an den Losverkauf beim Volksfest in Parsberg, an den Seniorennachmittag, bei dem man von der Nachbarschaftshilfe unterstützt wurde, sowie an die 40-Jahr-Feier der ambulanten Pflege.

Seit Ende des Jahres liefen die Planungen für die Sanierung des BRK Hauses in Parsberg. „Auf Euch ist immer Verlass.“ – Mit diesen Worten würdigte Birkl die gute Zusammenarbeit. Bürgermeister und Vizelandrat Josef Bauer bedankte sich bei der Bereitschaft für die „wertvolle und professionelle“ Arbeit.

Mehr Anerkennung gefordert

Die stellvertretende Bereitschaftsleiterin Tamara Götz lobte die anerkennende Arbeit, die nicht mehr selbstverständlich sei. Auch der stellvertretende BRK-Chefarzt Dr. Thomas Kestler brach eine Lanze für das Ehrenamt. Hier bedürfe es noch mehr Anerkennung vonseiten des Staates und der Gesellschaft. Immerhin engagierten sich in Bayern 47 Prozent aller über 14-Jährigen ehrenamtlich.

Ein weiterer Punkt waren Ehrungen. So dankte man mit Urkunden allen voran Erwin und Jutta Jung für 55 Jahre in der BRK-Familie. Eine Urkunde gab es für Lothar Fischer für 45 Jahre, 30 Jahre für Irmgard Staudigl, Elisabeth Ruidl, Christian Lange und Franz Frei. Seit 20 Jahren sind Maria Mirbeth und Monika Härtl beim BRK und seit 15 Jahren Jahre Christine Vögele, Sebastian Vögele und Mandy Karbannek.

BRK Bereitschaft

  • Sanitätsdienst:

    Bei großen Veranstaltungen, wo viele Menschen zusammenkommen, gibt es viele kleine und größere Notfälle.

  • Blutspendedienst:

    Täglich werden rund 15 000 Blutspenden in Deutschland benötigt. Blutspender werden vom BRK betreut.

  • Übungen:

    Zusammen mit Feuerwehr und THW

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