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BRK-Bereitschaft

8434 Stunden im Einsatz gewesen

Seit 150 Jahren sorgen engagierte Frauen und Männer dafür, dass der Rettungs- und Sanitätsdienst gewährleistet wird – und das auch im Raum Parsberg.
Von Günter Treiber

Der stellvertretende Kreis-Bereitschaftsleiter Uwe Suchomel (hi. m.) und Bereitschaftsleiter Franz Frei (l.) ehrten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Mitgliedschaft und Tätigkeit. Foto: Treiber

PARSBERG. Mit einem herzlichen Willkommen begrüßte Bereitschaftsleiter Franz Frei die Mitarbeiter sowie die Ehrengäste der BRK-Bereitschaft Parsberg im Gasthaus Kinskofer in Willenhofen. Das Rote Kreuz feiert in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag, erklärte Kreis-Bereitschaftsleiter Uwe Suchomel und seit diesen 150 Jahren lebe die Idee des Roten Kreuzes. „Im Bereich Parsberg lebt sie durch euch und eure ehrenamtliche Tätigkeit. Wenn wir keine Engagierten mehr hätten, die Spaß dabei haben, anderen zu helfen, gäbe es kein Rotes Kreuz mehr.“

Mit sichtlichem Stolz berichtete Franz Frei, dass die Bereitschaft Parsberg im Jahr 2012 insgesamt 8434 Stunden der Hilfe am Nächsten geleistet habe. Im sozialen Bereich war die Bereitschaft bei 19 Blutspendeterminen tätig. Traditionell wurde außerdem der Altennachmittag mit mehr als 300 Gästen organisiert, und beim Volksfest leistete die Bereitschaft 320 Stunden zur „Mittelbeschaffung“, was bedeute, dass sie eine Losbude beschickt hatte, um Geld für Projekte und Investitionen einzunehmen. Darüber hinaus wurde der Sanitätsdienst übernommen.

Das Gros der Arbeitsstunden, nämlich 1726, fielen nach Freis Angaben im Rettungsdienst an, was ein Plus gegenüber 2011 von 161 Stunden bedeutet. Außerdem sprach Frei ein Jubiläum an: Herrmann Schönberger hat zum 25. Mal die Fußwallfahrt nach Altötting begleitet. Darüber hinaus war man im Sanitätsdienst auf dem Truppenübungsplatz, bei Rocknächten, beim Tillyfest in Breitenbrunn, Silvesterlauf in Seubersdorf und Radmarathon in Lupburg dabei.

„Sehr engagiert hat sich die Schnelleinsatzgruppe in Verbindung mit dem Sanitätszug bei einer Großübung in Hohenfels präsentiert“, erinnerte der Bereitschaftsleiter. Noch immer reiße der Wegfall der Ersatzdienstleistenden eine große Lücke beim Personal. So werde auch die Rekrutierung weiterer Helfern in den nächsten Jahren eine primäre Rolle spielen, sorgte sich Franz Frei.

An 20 Dienstabenden bildete sich die Bereitschaft fort. Unter anderem mit dem Aufbau und der Funktion bei den Beatmungstechniken, der Kommunikation und der Körpersprache im Sanitäts- und Rettungsdienst, der ersten Hilfe bei typischen Sportverletzungen und viele Unterrichtungen mehr. Aber auch Geselliges gibt es bei der Bereitschaft: So war man zur Radwanderung in die Lauterachhütte unterwegs, nahm mit einer Gruppe aktiv am Jura-Radmarathon teil und machte einen gemeinsamen Besuch beim Parsberger Volksfest.

An diesem Abend standen auch Ehrungen auf dem Programm: Seit 45 Jahren engagiert sich Reinhold Frank für den Sanitätsdienst. Seit 40 Jahren sind dies Gertrud Garkisch und Renate Fischer, seit 35 Jahren August Härtl und Franz Söllner, seit 25 Jahren Sieglinde Scheuerer und Matthias Kaiser, seit 20 Jahren Ulrike Walter und Barbara Schießl, seit fünf Jahren Elisabeth Forster, Lisa Birkl, Kathrin Käufl, Helene Gabler und Christine Vögele.

Eine Sonderehrung für seine 25-jährige Wallfahrtsbegleitung erfuhr Hermann Schönberger, der bereits 48 Jahre beim BRK Parsberg tätig ist.

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