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Ärger über verwilderte Grundstücke

Der Velburger Bauausschuss nicht die Eigentümer in die Pflicht: Im Baugebiet Hohenberg-Süd stehen 30 „leere“ Parzellen.
Von Andreas Friedl

Die Mitglieder des Bauausschusses in Velburg mit erstem Bürgermeister Christian Schmid (l.) vor einem der zugewachsenen Baugrundstücke.
Die Mitglieder des Bauausschusses in Velburg mit erstem Bürgermeister Christian Schmid (l.) vor einem der zugewachsenen Baugrundstücke. Foto: Andreas Friedl/Andreas Friedl

Velburg.Beim ersten Außentermin am Donnerstag unter der Leitung von Bürgermeister Christian Schmid, kam der Velburger Bauausschuss in dem schon länger bestehenden Baugebiet Hohenberg-Süd zusammen. Zum einen ging es hier um die als Sackgasse und Fußweg beschilderte Straße zwischen der Veldorfer Straße und der Straße Zum Wasserhäusl, die gegebenenfalls in Zukunft wieder durchgehend befahren werden könnte.

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Der andere Grund waren die hier schon mit weiter über zwei Meter hoch zugewachsenen Bauplätze. Hinsichtlich des ersten Beratungspunktes kamen aus dem Gremium einige Vorschläge. Einer davon war, dass diese etwa 100 Meter lange Straße als Einbahnstraße beschildert werden und die beiden vorhandenen Verkehrszeichen entfernt werden sollten. Letztendlich war der Tenor des Gremiums, dass vorerst an die Entfernung der beiden bisher angebrachten Schilder gedacht werden sollte.

Höhere Steuern für Bauplätze

Im nächsten Beratungspunkt ging es um die Verwilderung und die fehlende Bebauung der hier befindlichen Grundstücke. So kam aus den Reihen der Ausschussmitglieder der Vorschlag, ob eine höhere Besteuerung der freien Bauplätze möglich wäre, denn schließlich muss die Stadt Velburg eine Reihe von Leistungen, wie beispielsweise Abwasserkanal, Trinkwasserleitung vorhalten und während der einschlägigen Jahreszeit Schneeräumung und die Streupflicht auf den angrenzenden Straßen durchführen.

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Die grundsätzliche Meinung, wie sie Stadträtin Beate Höß zum Ausdruck brachte, war, dass jeder der ein Haus errichten will, einen Bauplatz bekommen solle. Von ihrem Kollegen Erwin Gradl kam zudem der Vorschlag, dass der Eigentümer der zugewachsenen Flächen zur Pflege seiner Grundstücke aufgefordert werden sollte.

Bevor sich die Mitglieder des Bauausschusses zur Beratung in den Mehrzweckraum der Grund- und Mittelschule zurückzogen, wurde der 2000 Quadratmeter große Allwetterplatz der Schule besichtigt, der an einigen Orten am Bodenbelag Mängel zeigt. Einige kleine Stellen sind ohne Gummibeschichtung, so dass der sonst darunter befindliche steinige Belag zu sehen ist und unter Umständen bei der Benutzung eine Gefahr darstelle. „Die Erhaltung dieses Platz für Schüler und Sportler ist uns sehr wichtig“, so Bürgermeister Christian Schmid. Wie er sich dazu weiter äußerste, sei es auch der Wunsch der Schule, dass der Platz erhalten bleibt und auch gefahrlos benutzt werden könne.

Bauanträge aus den Ortsteilen

  • Nachfrage:

    Nicht nur aus den einschlägigen Baugebieten im Ortsbereich von Velburg sind Bauanträge ins Rathaus eingegangen. Auch aus den Velburger Ortsteilen gab es Anträge für die Errichtung von Wohnhäusern.

  • Erlaubnis:

    So möchten Interessenten beispielsweise auch in den ehemaligen Gemeinden Ronsolden, Mantlach, Oberwiesenacker und Deusmauer ihr Domizil einrichten. Allen eingereichten Vorhaben wurde dann auch „Grünes Licht“ gegeben.

Neubau kostet viel Geld

Nicht mehr so optimistisch waren dann die Stadträte, als Bürgermeister Schmid und der in Bauverwaltung tätige Mitarbeiter Andre Queißner den Preis von etwa 350 000 Euro für einen Neubau des Platzes nannten. „Wir müssen hier aber etwas tun. Deshalb werden wir bis zur nächsten Sitzung des Stadtrates Angebote und Kosten für eine Sanierung einholen“, sagte Bürgermeister Schmid, der dann noch anfügte, dass sich eine mögliche Sanierung im Niveau zwischen 8000 bis 10 000 Euro bewegen dürfte.

In der dann anschließenden und eigentlichen Sitzung in der Schule ging es dann nur noch um Bauanträgen und deren Genehmigungen.

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