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Airport Nürnberg bereitet Neustart vor

KLM, Wizz Air und Ryanair wollen ab Juni und Juli wieder fliegen. Dafür wurde ein umfassendes Hygienekonzept erstellt.

Schutzscheiben an den Check-in-Countern gehören zu den umfangreichen Infektionsschutzmaßnahmen am Flughafen Nürnberg.  Foto: Airport Nürnberg
Schutzscheiben an den Check-in-Countern gehören zu den umfangreichen Infektionsschutzmaßnahmen am Flughafen Nürnberg. Foto: Airport Nürnberg

Nürnberg.Neustart nach dem Corona-Shutdown: Am Airport Nürnberg laufen die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme des Passagierverkehrs auf Hochtouren. „Wir freuen uns auf unsere Fluggäste und sind zuversichtlich, die Metropolregion Nürnberg bald wieder mit Europa verbinden zu können“, sagt Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe. „Dabei steht der Gesundheitsschutz für Passagiere und Mitarbeiter im Mittelpunkt.“

Gut zu wissen

  • Hygienekonzept:

    Näheres über die Maßnahmen zum Schutz vor dem Corona-Virus haben die Verantwortlichen des Flughafens im Internet zusammengestellt unter
    airport-nuernberg.de/verhaltensregeln.

Aktuell plant Wizz Air die Wiederaufnahme des Flugbetriebs ab Juni. Vorgesehen sind voraussichtlich Flüge von und nach Cluj-Napoca, Bukarest, Skopje, Kiew (Kyjiw, Ukraine), Timisoara und Sibiu (Rumänien). KLM hat bereits vor zwei Wochen angekündigt, ebenfalls ab Juni die Verbindung zwischen Nürnberg und Amsterdam wieder einmal täglich aufzunehmen. Auch Ryanair kündigt Flüge ab Juli an, voraussichtlich nach Alicante, Mallorca, Thessaloniki, Palermo und Porto. Die Tochter Lauda will Anfang Juli ebenfalls wieder in Richtung Mallorca starten.

Corona

Nürnberger Flughafen hält die Stellung

Trotz der Flaute macht der Albrecht-Dürer-Airport Nürnberg weiter, damit Krankentransporte in der Krise funktionieren können.

Nach Angaben des Flughafens sind weitere Airlines in den Startlöchern und bereiten den Neustart noch für den Sommer vor. Die Gastronomie werde parallel zum Flugverkehr sukzessive wieder hochgefahren, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Der Duty Free Shop öffnet jeweils 90 Minuten vor Abflug.

Fluggästen wird nicht Fieber gemessen

Die Koordinierungsgruppe „Pandemie“ des Airport Nürnberg trifft regelmäßig zusammen, um die Rahmenbedingungen für das Wiederhochfahren des Flugverkehrs nach dem Auslaufen des Shutdowns vorzubereiten. Zu den Infektionsschutzmaßnahmen zählen die bekannten Hygieneregeln – es gelten außerdem Abstandshinweise etwa an den Sicherheitskontrollen sowie am Gate. Hinzu kommen Schutzscheiben an den Check-in-Countern. Außerdem werden die Reinigungszyklen erhöht und Kontaktflächen verstärkt desinfiziert. Auch die Airlines haben ihre Infektionsschutzmaßnahmen weiterentwickelt. Temperaturmessungen werden in den von der EU-Kommission veröffentlichen Richtlinien nicht gefordert, da sie nach Meinung der führenden Virologen kein wirksames Instrument darstellen.

Im Flughafen wurden Automaten aufgestellt, aus denen sich Fluggäste eine Schutzmaske herauslassen können. Foto: Airport Nürnberg/Christian Albrecht
Im Flughafen wurden Automaten aufgestellt, aus denen sich Fluggäste eine Schutzmaske herauslassen können. Foto: Airport Nürnberg/Christian Albrecht

Neben dem Gesundheitsschutz bilden die operativen Vorbereitungen für das Wiederhochfahren des Flugbetriebs einen weiteren Schwerpunkt, denn zur Zeit sind weite Teile des Terminals stillgelegt.

Freizeit

Autokino startet am Airport in Nürnberg

Das Programm für die Leinwand steht noch nicht fest – aber der Hype um das neue Autokino am Airport ist schon riesengroß.

Flughafen Nürnberg transportierte Erntehelfer

Trotz der Corona-Beschränkungen war der Verkehr am Airport Nürnberg zu keiner Zeit eingestellt: So finden weiterhin Rettungs-, Ambulanz- und Frachtflüge statt. Nürnberg entwickelte sich zudem zu einem Knotenpunkt für die Beförderung von benötigten Erntehelfern für die Landwirtschaft. Fluggesellschaften wie Condor, Eurowings und andere übernehmen diesen Pendelverkehr nach Osteuropa. Daher bleiben Bereiche wie Flughafenfeuerwehr und Verkehrsleitung auch während des Shutdowns rund um die Uhr besetzt.

Dr. Hupe: „Wir hatten und haben für die Menschen der Region geöffnet und sichern damit eine stabile Grundversorgung sowie die Abwicklung des derzeit hohen Ad-hoc-Bedarfs, sei es für Schutzausrüstung oder für Krankentransporte. Das ist unser Beitrag im Kampf gegen den Coronavirus.“

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