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Region Neumarkt
Freitag, 17. August 2018 29° 2

Zukunft

Alte Mälze vielfach nutzen

In Lauterhofen wurden zum Tag der Städtebauförderung drei Projekte vorgestellt. Auch der Park „Am Karlshof“ wird umgestaltet.

Gartenarchitekt Josef Garnhartner stellte die Umgestaltung des Parks „Am Karlshof“ vor. Foto: Hennig
Gartenarchitekt Josef Garnhartner stellte die Umgestaltung des Parks „Am Karlshof“ vor. Foto: Hennig

Lauterhofen.Der Markt Lauterhofen soll schöner, interessanter und für Gäste besuchenswert werden. Unter diesem Gedanken hat sich die Marktgemeinde erstmals am Tag der Städtebauförderung beteiligt. Bürgermeister Ludwig Lang eröffnete die Veranstaltung im Feuerwehrhaus und übergab dann das Wort an Johannes Berschneider vom Architektenbüro Berschneider + Berschneider. Er sprach über die Alte Mälze.

Das denkmalgeschützte Gebäude im Zentrum von Lauterhofen ist schon lange im Gespräch. 2015 sei zum ersten Mal das Projekt „Alte Mälze“ aufgetaucht. Und das Architekturbüro hatte mit einem Gutachten die Tore für die Realisierung dieser Gedanken geöffnet.

Johannes Berschneider stellte die sehr detaillierte Planung vor. Das historische Gebäude sei ein Schatz mit einer langen Geschichte. Das Holz der Balken stammte zum Beispiel nachweislich aus den Jahren um 1790. Nach der gründlichen und umfangreichen Sanierung werde die Alte Mälze vier nutzbare Etagen haben, die auch energiebewusst gestaltet würden. Das bedeute, es werde eine moderne Wand- und Fußbodenheizung geben.

Nach der Sanierung, die im Oktober 2018 beginnen solle, werde das Gebäude ab 2020 für das kulturelle Leben nutzbar sein. Berschneider nannte eine breite Palette von Nutzungsmöglichkeiten wie Lesungen, Bilderausstellungen, Mal- und Bastelkurse, eine Künstlerwerkstatt, die Buchung von Privatpersonen oder kulturelle Veranstaltungen. Bürgermeister Ludwig Ludwig sagte, er sehe in der Mälze ein Impulsprojekt, das ganz sicher viele andere Aktivitäten initiieren und auch so Lauterhofen bereichern werde.

Das zweite Projekt stellte Gartenarchitekt Josef Garnhartner vor: die Umgestaltung des Parks „Am Karlshof“. Der Park sei sehr groß und habe ein beachtliches Potenzial für die Begegnung von Jung und Alt, für Sport, Spiel und Erholung. Es sei auch ein interessanter Ort, weil zum Beispiel der Bach, der an der Elisabethquelle entspringt, sich mit der Lauterach vereine und es auch einen kleinen Teich gebe, über den die Kinder mit einer Seilzugfähre übersetzen könnten. Nicht nur zwei gestaltete Blickachsen würden den Park interessant machen, sondern auch die Bühne am Teich, die wie ein Amphitheater gestaltet werde. Außerdem speise die nahe Elisabethquelle noch eine kleine Kneippanlage in der Nähe einer großen Bienenblumenwiese. (njh)

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