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Glaube

Altötting-Pilger für ihre Treue geehrt

Josef Mosandl aus Kemnathen war unter den 34 in Hamberg Geehrten jener mit den meisten Wallfahrten. 40 Mal ist er den Weg nach Altötting gegangen.
VON GEORG LENZ

Prächtige Kerzen mit dem Bildnis der Schwarzen Madonna waren der Lohn für die Strapazen auf langjähriger Pilgerschaft. Foto: Lenz

Hamberg.Seit 329 Jahren pilgern die Oberpfälzer Fußwallfahrer der Gruppe Daßwang zur Gnadenmutter nach Altötting. Auch heuer hat sich eine stattliche Anzahl von 275 Gläubigen auf den rund 160 Kilometer langen Fußmarsch begeben. Beim Abschluss-Treffen im Nutz-Saal in Hamberg wurden 34 Marienverehrer von den Pilgerführern Georg Schön, Michael Nutz und Georg Stephan für ihre Treue zum Wallfahrtsort ausgezeichnet.

Jeder der Geehrten erhielt eine dekorative Kerze mit dem Bildnis der Schwarzen Madonna von Altötting. Mit 40-maligem Pilgergang war diesmal Josef Mosandl aus Kemnathen der Spitzenreiter. Eine besondere Anerkennung erfuhr der „Wirts-Sepp“ außerdem für eine Spende aus dem Erlös der Wallfahrt, die in Form der Beschaffung von etlichen neuen Gotteslob-Ausgaben der Pfarrei zugute kam.

Als 35-malige Wallfahrer ehrte man Josef Schierl, Krappenhofen, Karolina Stauner, Seubersdorf, Annemarie Lang, Waldhausen, Waltraud Mäckl, Kollersried, Rupert Poschenrieder, Herrnsaal, Johann Schwarz, Lauterhofen, und Bruno Eglmeier, Kemnathen. Auf 30-jährige Pilgerschaft können Peter Lehmeyer, Hörmannsdorf, Hubert Ostermann, Kemnathen, Siegfried Metschl, Breitenbrunn, und Max Fruth, Ronsolden, zurückblicken.

25 Mal hat sich auf den Pilgerweg das BRK Vilsbiburg begeben, das dank 35 Freiwilliger ebenso lange schon für die Verpflegung der Wallfahrer sorgt. Seit 25 Jahren ebenfalls mit dabei sind Caecilia Weidinger, Berching, Sabine Scheuerer, Lupburg, Helga Mayer, Kelheim, Johann Fiegl, Oberpfraundorf, Martin Federhofer, Hamberg und Anton Seitz, Deining. 20 Pilgermärsche haben zurückgelegt Barbara und Ottmar Hirschmann aus Neumarkt, Sieglinde und Richard Waldhier aus Rasch, Adelheid Höß, Hamberg, Eveline Schmid, Daßwang, Helga Paulus, Batzhausen, Ulrich Auer, Kemnathen, Michael Götz, Neukirchen, Josef Ferstl, Seubersdorf, Josef Sippl, Deining und Johann Gleißl, Breitenbrunn. Ehrungen für 15-malige Teilnahme gingen an Jasmin Enslinger aus Nürnberg, Karl Hotter, Langenthonhausen und Gerda Schneider aus Thann.

Pilgerpfarrer Stefan Brand aus Abenberg, der auch den vorhergehenden gemeinsamen Gottesdienst für die lebenden und verstorbenen Wallfahrer zelebriert hatte, segnete die Kerzen und die Rosenkränze. Konrad Mayer aus Woffenbach sorgte mit Dias für einen fotografischen Rückblick. „Es war eine superschöne Wallfahrt heuer“, zog Pilgerführer Georg Schön das erfreuliche Resümee.

Die im Vergleich zu früheren Wallfahrten etwas geringere Teilnehmerzahl wertete er nicht als rückläufige Tendenz. Vielmehr habe heuer der zur gleichen Zeit in Regensburg stattfindende Weltjugendtag einen entsprechenden Einfluss ausgeübt.

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