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Verkehr

Am neuen Kreisel läuft alles rund

Der Kreisverkehr an der Woffenbacher Straße/St.-Florian-Straße hat nach rund viermonatiger Bauzeit die Freigabe erhalten – die Kosten: 500 000 Euro.

Die Absperrung wird nicht mehr benötigt, der Kreisverkehr an der Woffenbacher Straße/St.-Florian-Straße ist fertig gestellt. Foto: Drenkard

Neumarkt.Schön kam er bei seiner Freigabe nicht daher, der Kreisverkehr Woffenbacher Straße/St.-Florian-Straße. Inmitten des frisch asphaltierten Runds (35 Meter Durchmesser) erhob sich ein kahler, grauer Erdhügel, auf dem kein grünes Pflänzchen wuchs.

Weil es bei einem Kreisel aber nicht erstrangig um die Optik, sondern viel mehr um die Funktionalität geht, herrschte bei dessen Freigabe am gestrigen Nachmittag bei den Verantwortlichen beste Laune. Schließlich gab es viel Positives zu berichten.

So seien die rund viermonatigen Bauarbeiten noch vor dem Wintereinbruch fertig gestellt worden. Zudem habe es kaum Beschwerden von Bürgern während der Bauphase gegeben, wie Stadtbaumeister Matthias Seemann, Verkehrsreferent Jakob Bierschneider und Oberbürgermeister Thomas Thumann unisono zufrieden feststellten. Seemann: „Der Verkehr läuft am Kreisel schon rund. Wir haben eine ideale Situation.“ Und das, obwohl es sich bei den Bauarbeiten in der St.-Florian-Straße um „eine Operation am offenen Herzen gehandelt hat“. Schließlich liefen und laufen zeitgleich die Arbeiten an der Lammsbräukreuzung. Für OB Thumann ist der Kreisel im Zusammenspiel mit der neu ausgebauten St.-Florian-Straße sowie des Parcs d‘Issoire „eine riesige Aufwertung – nicht nur aus Verkehrssicht“.

Insgesamt kosteten diese Maßnahmen rund 2,7 Millionen Euro. Der dreiarmige Kreisel schlug mit 500000 Euro zu Buche. In den Kosten sind Planung, Beleuchtung (neue LED-Lampen wurden installiert) und das Umlegen von Kabeln enthalten. Auch eine Begrünung ist darin vorgesehen, schließlich soll der karge Erdhügel nicht dauerhaft ein kahles Dasein führen.

Zudem ist im Kreisverkehr bereits ein vierter Arm in Richtung Flugplatzgelände angedeutet, denn die Stadt will das dortige Areal, das bis 2020 verpachtet ist, später städtebaulich weiterentwickeln. (kh)

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