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Am Rathausplatz Seubersdorf geht’s voran

Trotz Corona-Krise wird in Seubersdorf fleißig am neuen Mittelpunkt des Ortes gewerkelt. Auf dem Platz gibt es auch Wlan.
Von Vera Gabler

Im Vordergrund laufen die Arbeiten an der Rathaustreppe, im Hintergrund der neue Rathausplatz mit links den neuen Gebäuden  Foto: Vera Gabler
Im Vordergrund laufen die Arbeiten an der Rathaustreppe, im Hintergrund der neue Rathausplatz mit links den neuen Gebäuden Foto: Vera Gabler

Seubersdorf.Zwei Jahre nach dem Spatenstich für den neuen Rathausvorplatz mit Bürgersaal und Bücherei begannen nun die Außenarbeiten. „Und jetzt sieht man auch, wie groß der Platz um das Kulturzentrum bis zum Rathaus werden wird“, ergänzt Bürgermeister Eduard Meier.

Das Gemeindeoberhaupt hat von seinem Büro aus den besten Blick auf den Beginn der Außenarbeiten, das in den Planungshänden von Landschaftsarchitekt Dipl. Ing. Andreas Roest im Auftrag von ver.de Landschaftsarchitektur aus München liegt. Eingeteilt in Zeitfenster ab sofort bis Ende November gibt es sieben „Baufelder“. Anfang April wurden die Stufen zum Rathaus abgetragen und passend zum Höhenniveau neu verlegt. Der Eingang zur Verwaltung ist entlang des Rathauses noch möglich, durch die derzeitige Corona-Krise wird aber sowieso um telefonischen Kontakt gebeten. Der nächste Baustein wird die Platzfläche vor der Bücherei sein, sobald die Entwässerungsleitungen verlegt sind, wird Ende April mit dem Bau der Stützwand und der Stufenanlage 1 und 2 begonnen, damit anschließend die Fläche gepflastert werden kann. Die Platzfläche vor dem Bürgersaal wird Anfang Juni gepflastert.

Rücksicht auf Schulbetrieb

Anfang Juni beginnen laut Plan die Arbeiten an der Treppe zum Rathaus mit Ausbau des Asphaltes, um bis Ende Juni das Betonpflaster einzubauen. Ende Juli, so Roest im Gespräch mit dem Tagblatt, beginnen die Arbeiten im Bereich der Bushaltestelle und der Schulstraße, der Schulbetrieb wird nicht gestört, weil man sich terminlich auf die Sommerferien geachtet habe. Der siebte Abschnitt gehört der Fläche entlang der Regensburger Straße, wo man ab Ende Oktober die Stufen und Betonblöcke erstellen wird und die Flächen pflastert. Bürgermeister Meier betont, dass Seubersdorf durch die beiden neuen Gebäude im Zentrum und der großen Fläche für den Aufenthalt mehr als gewinne.

Ein neuer Hotspot

  • Wlan:

    In eine Straßenlaterne wird ein frei zugänglicher Hotspot errichtet.

  • Parkplätze:

    Alleine auf der neuen Fläche werden 39 Parkmöglichkeiten geschaffen.

Wie bereits mehrfach berichtet, war das zentrale Grundstück seit dem Kauf durch die Kommune ein mehr oder weniger Streitobjekt gewesen. Was die Bürger dort gerne haben wollen, habe man 2012 beim Projekt „Neuland“ abgefragt. Damals sei der Wunsch nach einem zentralen Funktionsgebäude im Fokus gestanden, das die Gemeinde und Vereine als Veranstaltungsort nutzen können. Den Architektenwettbewerb hatten die Architekten Neumann & Heinsdorff aus München gewonnen.

Barrierefrei in den Keller

Seit Baubeginn konnten die Bürger nun verfolgen, wie das Bürgerhaus mit einem 60 Quadratmeter großen Foyer und einem 165 Quadratmeter großen Saal entstand.

Bauarbeiten

Rathausplatz: Es geht voran

Die Baustelle wird die Seubersdorfer noch einige Zeit begleiten. Bei den Arbeiten gab es nun eine positive Überraschung.

Im Erdgeschoss sind neben dem Saal mit Bühne und dem Foyer auch eine Teeküche und weitere Nebenräume untergebracht. Im Kellergeschoss, das über einen Aufzug auch barrierefrei erreichbar sein wird, befinden sich neben der Garderobe und den Toiletten für den Bürgersaal auch noch Technikräume sowie das Gemeindearchiv. Vom Erdgeschoss des Bürgersaals geht es ebenerdig zum Untergeschoss der Bücherei. Im Erdgeschoss wird die Bücherei einziehen, 125 Quadratmeter Platz für Leser und Schulklassen. Beheizt werden beide Neubauten über das Blockheizkraftwerk im benachbarten Schulgebäude.

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