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Erweiterung

Anbau der Kindertagesstätte in Berngau

Bäume wurden gefällt, die Bauarbeiten beginnen in wenigen Tagen. Die Kosten belaufen sich auf 2,45 Millionen Euro.
Michael Schrafl

Die Baumeisterarbeiten für den Kindergartenanbau starten in den nächsten Tagen. Die Kinder vollzogen schon mal mit dem Kita-Team um Leiterin Carolin Bütterich den Spatenstich.  Foto: Michael Schrafl
Die Baumeisterarbeiten für den Kindergartenanbau starten in den nächsten Tagen. Die Kinder vollzogen schon mal mit dem Kita-Team um Leiterin Carolin Bütterich den Spatenstich. Foto: Michael Schrafl

BERNGAU.Die Baumeisterarbeiten für die Erweiterung der Kindertagesstätte sollen in der nächsten beziehungsweise übernächsten Woche beginnen. Dies erklärte zweiter Bürgermeister Thomas Großhauser, der bei der Gemeinderatssitzung am Mittwoch Bürgermeister Wolfgang Wild vertrat. In den vergangenen Wochen wurde die notwendige Baufläche im Kita-Garten abgeräumt: Mehrere Bäume wurden gefällt, die Spielgeräte abgebaut und andernorts eingelagert. Fertig soll der Anbau zum neuen Kindergartenjahr 2020/2021 sein.

Während der Bauphase wird die Kindergartenstraße im Abschnitt Neumarkter Straße/Abzweigung Eichenstraße zur Einbahnstraße. Das heißt, der betroffene Straßenabschnitt darf nur noch von der Neumarkter Straße her befahren werden.

Das Landratsamt Neumarkt hat bei ihrer Kontrolle der Erddeponie gegenüber dem „Bastar-Weiher“ Falschablagerungen festgestellt und deshalb auch einiges Erdreich abtragen lassen. In ihrem Schreiben macht die Umweltbehörde die Gemeinde darauf aufmerksam, dass hier nur unbelasteter Boden (Klasse Zo) abgelagert werden dürfe.

Einzäunung der Erddeponie

Das Landratsamt fordert nunmehr umgehend eine Einzäunung. Als Interimslösung schlägt die Behörde einen Bauzaun auf 200 Meter Länge (Kosten 5000 Euro) vor und als langfristige Lösung einen zwei Meter hohen Maschendrahtzaun. Kostenpunkt einschließlich Montage: 16 000 Euro.

WEitere Themen

  • Kommunalwahl: Es werden noch Wahlhelfer am 15. März 2020 gesucht.

  • Erkläranlage: Die Firma Brandl aus Möning führt die Spenglerarbeiten zum Angebotspreis von 20 168 Euro aus. Für die PC-Ausstattung gibt es einen Zuschuss von 80 Prozent.

Georg Kotzbauer sagte, dass ein Maschendrahtzaun wohl entlang des Weges und neben dem Tor notwendig sei, nicht jedoch im hinteren Bereich (Wald). Hier reiche sicherlich ein zwei Meter hoher Waldzaun, der zudem kostengünstiger und ohne viel Arbeitsaufwand zu errichten sei. Dieser Auffassung waren auch die Räte. Josef Möges von der VG Neumarkt wies auf den großen Kosten- und Personalaufwand bei einer ordnungsgemäßen Deponieverwaltung hin.

Georg Kotzbauer wie auch Günter Müller waren der Auffassung, dass man die Deponie nicht voreilig schließen dürfe. Aufgrund der Bautätigkeit gelte es, diese möglichst lange zu erhalten, so Müller. „Der Bevölkerung ist nicht zuzumuten, dass sie den Aushub der Baugrube mit hohen Kosten andernorts transportieren lassen muss.“ Josef Möges stellte klar: „Es stehen auf der Deponie einige Rekultivierungsmaßnahmen an. Eine Genehmigung zur Erweiterung der Deponie wird sicherlich möglich sein. Da sind noch Flächen da.“

Gemeinderat Sebastian Schrafl vermisste bei der Sitzung die Bekanntgabe der Kostenberechnung für die Sanierung des Lukas-Anwesens. Diese war von Bürgermeister Wolfgang Wild für die November-Sitzung angekündigt worden. Wie zweiter Bürgermeister Thomas Großhauser dazu erklärte, liege die Kostenberechnung derzeit noch zur Überprüfung bei der Städtebauförderung in Regensburg.

Bürgerversammlungen vermisst

Laut mehrerer Gemeinderäte vermissen die Leute die Bürgerversammlungen. Gut wäre es gewesen, wenigstens eine davon abzuhalten, meinte Stefan Meyer. Markus Pröpster: „Für was haben wir Bürgermeister-Stellvertreter?“ Josef Seidl sprach von einer Ausnahmesituation und warb für Verständnis für den Ausfall der Bürgerversammlungen. 3. Bürgermeister Johann Feierler erklärte: „Bürgermeister Wolfgang Wild habe zugesagt, die Bürgerversammlungen im Januar abhalten zu wollen.“„Aber noch länger hinausziehen sollten wir diese aber nicht“, hieß es von verschiedenen Seiten.

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