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Neumarkt

Artistik, Tanz und Krafttraining: Die Circus- und Tanztage hatten es in sich

Zum dritten Mal hat der Circusverein Neumarkt zusammen mit dem Artico und der Theo-Betz Schule die Circus- und Tanztage veranstaltet.

Da machten viele Kinder ihre Eltern stolz – mit gezückten Handys verfolgten diese die Abschlus-Show. Foto: Heidi Radek
Da machten viele Kinder ihre Eltern stolz – mit gezückten Handys verfolgten diese die Abschlus-Show. Foto: Heidi Radek

Neumarkt.Von 30. Juli bis 3. August bezogen 85 Kinder und Jugendliche mit 19 Betreuern das Schullandheim Ober-steinbach. Dieses Jahr stand das Ferienlager unter dem Motto „Detektive gesucht“. Schon beim Einchecken bekam jeder seinen Detektivausweis mit eigenem Decknamen, Fingerabdruck und dem ersten Rätsel, denn die Zimmernummer war mit einer Geheimschrift eingetragen.

Täglich mussten Puzzleteile gefunden werden, die am Ende ein großes Tierrätsel ergaben. Überall kursierte auch die alte bb-Geheimsprache. Kriminalistische Fähigkeiten waren in großen Teamspielen gefragt. So musste etwa die Körpersprache beim Pantomime-Spiel, der Tastsinn im Dunkelraum, das schnelle Aufsuchen von Gegenständen bei einer Schatzsuche, die Geschicklichkeit beim Knetspiel, die Merkfähigkeit beim „Laufenden Band“ und das Skizzieren beim Spiel „Montagsmaler“ bewiesen werden. Ziel der Ferienfreizeit war die SportARTshow am Ende für alle Eltern und Freunde. Auch viele Besucher des Ortes kamen zu der Aufführung. Die Kinder trainierten in acht Trainingsgruppen täglich Artistik, Tanz und Krafttraining. Außerdem gab es Workshops in Breakdance, Partnerakrobatik, Diabolo und Frisuren flechten. Als Bastelaktion entwarf jeder sein eigenes Logo für einen Sportbeutel.

Schon morgens um 7 Uhr ging es freiwillig zum Joggen. Vor dem Essen gab es fast jedes Mal ein kleines Konzert auf dem Klavier oder der Gitarre. Abends standen die Kinderdisco, ein Team-Wettbewerb, ein Sketche-Abend und eine gruselige Nachtwanderung auf dem Programm. Auch ein Lagerfeuerabend mit Stockbrot und Marshmallows fehlte nicht. Zu diesem kam der Förster Freiherr von Grafenstein und erklärte den Kindern die einheimische Tier- und Pflanzenwelt des Waldes. Er selber hatte als Kind noch im Schloss Obersteinbach gelebt, bevor es sein Vater an das Schullandheimwerk verkaufte.

Bei der Abschlussshow wurde das Motto überall eingebaut und so schlichen sich die Detektive zur Tatort-Musik an und zeigten Aufführungen zur geklauten Kokosnuss, Tänze und akrobatische Stunts. Das Projekt „Kultur macht stark“ der Bundesregierung und des Deutschen Olympischen Sportbunds hatte es ermöglicht, dass die 85 Kinder und Jugendlichen eine Woche kostenfrei ihre Ferien verbringen durften. Alle erhielten ein T-Shirt, entworfen von Jannik Radeck. Besonders stolz macht die Organisatorin Heidi Radeck, „dass die Ferientage nachhaltig wirken. Viele Eltern berichteten, dass die Kinder nun ständig Diabolo üben und weiter treffen“.

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