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Aus Umleitung wird die nächste Baustelle

Ab Mitte Juni wird in Neumarkt ein Großteil der Staufer Straße wieder hergerichtet. Vergaben wurden öffentlich behandelt.
Von Lothar Röhrl

Die NM 41 zwischen OBI-Kreisel und Stauf wird zur Baustelle.Foto: Röhrl
Die NM 41 zwischen OBI-Kreisel und Stauf wird zur Baustelle.Foto: Röhrl

Neumarkt.Neumarkt Meist sorgt die Stadt dafür, ab und zu ist auch das Straßenbauamt Regensburg dafür zuständig – doch eher selten verursacht der Landkreis eine Baustelle im Neumarkter Stadtgebiet. Dieser Fall tritt Mitte Juni ein. Dann wird die Fahrbahn der Kreisstraße NM 41 zwischen dem OBI-Kreisel und der Spange zum Münchner Ring (auf Höhe der Firma Seitz & Braun) erneuert. Dieser Teil der Staufer Straße dient derzeit noch so lange als Umleitungsstrecke, bis die Verlängerung des Kurt-Romstöck-Rings hin zum Münchner Ring (B229; Höhe Auto Kölbl) fertiggestellt ist.

B 299 ist Mitte Mai fertig

Mitte Mai soll das der Fall sein. Das erfuhr die Mittelbayerische von Kerstin Daller, die im Staatlichen Bauamt Regensburg für den Bereich Kreis Neumarkt zuständig ist. Kurz danach geht es auf der Staufer Straße los. „Wir ziehen das durch“, kommentierte mit Johann Schmauser der Abteilungsleiter „Straßenbau“ im Landratsamt sein Versprechen, dass dieser erste Bauabschnitt bis Herbst fertig sein wird. Mit dem zweiten, der unter anderem die Brücke über den Münchner Ring umfasst, habe man es nicht so eilig.

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Anders als etwa beim Stadtrat wurden beim Ferienausschuss – er tagte am Mittwoch das erste und letzte Mal in der alten Sitzungsperiode – Vergaben im öffentlichen Teil der Sitzung bekannt gegeben. So erfuhren die ebenfalls im Sitzungssaal anwesenden Medienvertreter, dass die Kindinger Baufirma Pusch für ihr über 893 760,05 Euro laufendes Angebot, den ersten Bauabschnitt der NM 41 herzurichten, den Zuschlag bekommen hat.

Kreis hält an Vergabepraxis fest

An der Bekanntgabe von ähnlichen Vergaben im öffentlichen Teil von Sitzungen werde man festhalten, erklärte der Sprecher des Landratsamtes, Michael Gottschalk, auf Nachfrage des Tagblatts. Auf diese Weise setze sich der Kreis mit einem Schreiben aus dem Innenministerium auseinander, das für erheblichen Wirbel in Kommunen gesorgt habe. Nichtöffentlich behandelt würden „ständige wiederkehrende Leistungen“ etwa bei der Abfallwirtschaft. Diese Vergaben sollen nicht nachvollziehbar werden.

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Weitere Vergaben waren der Auftrag zu Beschaffung von 1150 Tonnen Streusalz für die Kreisstraßenmeistereien. Diese hatten sich im vergangenen sehr grün geratenen Winter 39 Prozent an Salz gegenüber dem schneereichen ein Jahr zuvor gespart. Mit der Ausgabe von 75 535 Euro ist der Landkreis Neumarkt auch Nutznießer eines Preisverfalls bei Streusalu von neun Prozent geworden. Dass bei Vergaben nicht unbedingt der erstplatzierte Vorschlag zum Zug kommen kann, bewies der Zuschlag beim Fahrzeug für den Gärtnertrupp des Landkreises. Da wurde das drittteuerste Angebot (163 000 Euro) genommen, weil der Kreis mit der Firma gute Erfahrungen gemacht habe.

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Zustimmung fanden die Einführung eines 365-Euro-Jugendtickets des Regensburger Verkehrsverbundes und der Abbruch des Behelfskrankenhauses Parsberg. Für diesen erwartet der Kreis eine Zahlung des Bundes über 110 000 Euro, wenn er auch noch die techische Ausrüstung mitentfernt.

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