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Außenanlagen werden geändert

Landschaftsarchitektin Maria Bossle schilderte die Planungen beim Kindergarten. An den 115000 Euro wird noch gearbeitet.
Von Christiane Vatter-Wittl

Im Kindergarten Lupburg in See sollen die Außenanlagen für die Kinder neu gestaltet werden, zudem gibt es Satzungsänderungen in der Gebührenordnung.
Im Kindergarten Lupburg in See sollen die Außenanlagen für die Kinder neu gestaltet werden, zudem gibt es Satzungsänderungen in der Gebührenordnung. Foto: Christiane Vatter-Wittl

Lupburg.Der Marktgemeinderat traf sich am Donnerstag zu seiner Julisitzung im Lupburger Burgsaal. Manfred Hauser eröffnete die Sitzung mit einer Gedenkminute für den kürzlich verstorbenen Ludwig Walter, der lange Jahre als Marktgemeinderat fungierte und später über die Sitzungen für die Zeitung berichtete.

Als ausführlicher Tagesordnungspunkt stand die Rekultivierung der ehemaligen Erdaushubdeponie auf der Agenda. Diplom-Ingenieur Matthias Schwarz berichtete ausführlich über die geplanten Rekultivierungsmaßnahmen für den bestehenden Deponiekörper. Da sich die Deponie seit der Schließung Ende 2017 in der Nachsorgephase befindet, sind entsprechende Maßnahmen durch den Deponiebetreiber durchzuführen. Für die weitere Planung ist ein eindeutiges Signal des Marktgemeinderates nötig, in welche Richtung geplant werden soll.

Kritik an Landkreis

Herr Schwalb stellte auch die zu erwartenden Kosten ausführlich dar. Da diese mit rund einer Million Euro sehr hoch sind, wurde die finale Entscheidung vertagt. Bürgermeister Manfred Hauser echauffierte sich ob dieser hohen Kosten, denn die Abfallentsorgung sei letztendlich die Aufgabe des Landkreises. Der Markt Lupburg habe diese Aufgabe lange Jahre freiwillig übernommen und nun seien die enormen Kosten, die zu erwarten sind, der Dank dafür, so der Bürgermeister. Das Gremium war sich einig, dass man sich um die Standsicherheit vor Ort kümmern müsse. Eine finale Entscheidung wurde aber vertagt.

Kosten werden auch bei der Gestaltung der Außenanlagen des Kindergartens Lupburg in See auf die Gemeinde zukommen. Landschaftsarchitektin Maria Bossle schilderte die Planungen, in die die Wünsche des Kindergartenpersonals bereits integriert sind. Dabei sollen auch die alten Spielgeräte und die alten Baumbestände weiter genutzt werden. Die Herstellungskosten belaufen sich derzeit auf rund 115000 Euro.

Es wird aber weiterhin noch geprüft, wieviel Ersparnis sich durch mögliche Eigenleistungen des Bauhofs ergeben werden. Des Weiteren standen einige Bauvoranfragen und Bauanträge auf der Tagesordnung. Diese wurden alle einstimmig genehmigt. Gegen Ende der Sitzung war der Kindergarten noch einmal Thema, da es für diesen und die Mittagsbetreuung an der Grundschule Änderungen in der Gebührensatzung gibt. Somit erhöht sich der Selbstkostenpreis für das Mittagessen in beiden Einrichtungen um jeweils 0,20 Euro pro Essen.

Monatliche Gebühren

Da der Freistaat Bayern Zuschüsse für Kindergartenkinder gewährt, wird der Passus der Geschwisterermäßigung ersatzlos gestrichen. Aufgrund des derzeitigen Buchungsverhaltens und der damit verbundenen relativ geringen monatlichen Betreuungsgebühr besteht aus Sicht der Verwaltung kein Grund für eine Geschwisterermäßigung. Der Marktgemeinderat hat mit einer Gegenstimme den vorgelegten Änderungen zur jeweiligen Gebührensatzung zugestimmt.

Keine Beteiligung

  • Verzicht:

    Ebenso nimmt man vom Bauleitverfahren „Sondergebiet Hotel und Gastronomie – Hackenhofen III“ Kenntnis und verzichtet auf eine Stellungnahme. (ucv)

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