MyMz
Anzeige

Sitzung

Bauplätze in Berg sind sehr begehrt

Für das neue Baugebiet liegen bereits 185 Anfragen vor. Die meisten kommen von Bürgern aus dem Stadtgebiet Neumarkt.
Von Hans Stepper

Interessenten können sich im November und Dezember für Baugrundstücke im großen Baugebiet „Richtheim-Straßfeld“, das zwischen der Staatsstraße 2240 und dem Ludwigskanal liegt, bewerben.  Foto: Hans Stepper
Interessenten können sich im November und Dezember für Baugrundstücke im großen Baugebiet „Richtheim-Straßfeld“, das zwischen der Staatsstraße 2240 und dem Ludwigskanal liegt, bewerben. Foto: Hans Stepper

BERG.Eine erfreuliche Mitteilung konnte Bürgermeister Helmut Himmler den Gemeinderäten und den vielen Zuhörern der öffentlichen Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend im Rathaussaal verkünden: „Die Außenanlagen beim neuen Sport- und Kulturzentrum an der Schulstraße sind fast fertig und sehr schön geworden“. Nur einige kleinere Arbeiten stehen noch an.

Mit dem völlig sanierten Hallenbad, das seit ein paar Wochen auch von der Bevölkerung genutzt werden kann, hatten es die Räte zu Beginn der zweistündigen öffentlichen Sitzung zu tun. Zunächst wurde die alte Satzung über die Benutzung des Hallenbades und die Gebührensatzung aus dem Jahre 1994 aufgehoben. Danach signalisierten alle anwesenden Gemeinderäte „Grünes Licht“ für die vorgelegten neuen Benutzungsordnung für das Hallenbad mit der errichteten Liegewiese und der Entgeltsatzung. Für die Sicherheit der kleinen und großen Badegäste sind in Zukunft Schwimmmeister Maximilian Schneider aus Loderbach und die Schwimmausbilder der Wasserwacht Berg zuständig.

Wohnhaus im Hochäcker

Ausführlich befasste sich der Gemeinderat mit der Satzung über die Einbeziehung von Außenbereichsflächen in dem im Zusammenhang bebauten Ortsteil Bischberg für das Gebiet „Hochäcker“. Der Bürgermeister trug auch die privaten Einwände, drei kritische Anmerkungen einer renommierten Anwaltskanzlei, die Stellungnahmen der berührten Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange in dieser heiklen Angelegenheiten ausführlich vor. Anschließend erfolgte einstimmig der Satzungsbeschluss. Sollte das Landratsamt dem Ganzen zustimmen, sah Bürgermeister Himmler ein Baurecht zur Errichtung eines Wohnhauses im Gebiet „Hochäcker“ als möglich an.

Weitere Punkte

  • Lautsprecher:

    Die mobile Beschallungsanlage für die Pfarreien Gnadenberg, Sindlbach und Stöckelsberg kostet 4500 Euro. Die Kommune wird die Anlage, die bei Beerdigungen und Prozessionen benötigt wird, mit 50 Prozent bezuschussen.

  • Quarzuhr-Sanierung:

    Die Quarzuhr der Jakobus-Kirche in Sindlbach wird saniert. Hierzu steuert die Kommune 1042 Euro bei.

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Benennung und Bestätigung von je zwei Vertretern der im Gemeinderat vertretenden Gruppierungen für die Vergabe der Baugrundstücke im Baugebiet „Richtheim-Straßfeld“. Keine leichte Arbeit werden bei der Vergabe der bereits herausgemessenen Bauplätze im 14 Hektar großen Baugebiet „Richtheim-Straßfeld“ die Vertreter der Freien Wähler (Manfred Lutz und Alois Sichert), der SPD (Erna Späth und Norbert Nießlbeck), der Liste Bürgernahe Gemeindepolitik (Peter Bergler und Hans Fürst) sowie von der CSU (Alois Braun und Richard Feihl) haben. Wie Thomas Stepper, stellvertretender Geschäftsstellen-Leiter der Kommune, sagte, seien derzeit 68 Bewerbungen von Berger Bürgern, die derzeit in der Schwarzachtal-Gemeinde ihren Wohnsitz haben, oder beruflich bedingt in anderen Orten wohnen und wieder in ihre Heimatgemeinde zurück wollen sowie 90 Anfragen aus dem Neumarkter Stadtgebiet eingegangen. Insgesamt hat man bereits 185 Anfragen auf Bauplätze.

Gemeinderat entscheidet

Das letzte Wort, wer die begehrten Bauparzellen letztendlich bekommen wird, hat nach Aussage von Himmler der Gemeinderat. Bis Ende Dezember werden in der Berger Gemeindeverwaltung noch Anfragen auf Bauplätze angenommen, bemerkte das Gemeindeoberhaupt. Im Januar werden sich die ausgewählten Volksvertreter in einer Arbeitsgruppe zusammensetzen und die heikle Angelegenheit „Bauplatz-Vergaben“ behandeln. Weitere 25 Nachfragen für Gewerbe-Ansiedelungen im Gebiet zwischen der Staatsstraße 2240 und dem Ludwigskanal liegen zudem im Berger Rathaus vor. Festgelegt werden müssen baldmöglichst auch die Straßennamen für das größte in der Gemeinde Berg bisher ausgewiesene Baugebiet, das auch ein Mischgebiet ist.

Mehr aus Neumarkt und Umgebung:

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht