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Bayern-Fanclub Velburg blickt voraus

Der Fanclub feiert 2020 das 40-jährige Bestehen. Es wird immer schwerer, an Karten für die Spiele zu kommen.
Von Wolfgang Schön

Der neue Vorstand des Bayern-Fanclub Velburg, links vorne der Vorsitzende Emil Burnickl Foto: W. Schön
Der neue Vorstand des Bayern-Fanclub Velburg, links vorne der Vorsitzende Emil Burnickl Foto: W. Schön

Velburg.Im kommenden Jahr 2020 steht das 40. Gründungsjubiläum des FC Bayern-Fanclub Velburg an. Gut die Hälfte der Zeit ist Emil Burnickl hier schon der Vorsitzende.

Bei den anstehenden Neuwahlen zur Jahreshauptversammlung wurde Burnickl nun für weitere vier Jahre als Vorsitzender bestätigt. Sein Stellvertreter ist zukünftig Thomas Klein. Die Kassenverwaltung hat weiterhin Markus Fremmer inne, ebenso wie sich Helmut Kagerer um die schriftlichen Belange kümmert.

Zu Beisitzern in der Vorstandschaft wurden für die weiblichen Mitglieder Marion Federhofer und Maria Pirzer, außerdem Josef Meier, Peter Rappel und Reinhard Koller gewählt.

Beim Bayern-Fanclub Velburg ist man stolz darauf, Teil der großen Fangemeinde des erfolgreichsten deutschen Fußballvereins überhaupt zu sein.

Dieser hat nicht nur die umfangreichste Titelsammlung aller deutschen Fußballclubs, sondern auch die mit Abstand meisten eingetragenen Fanclubs und damit auch Mitglieder – so wie eben den „FC Bayern-Fanclub Velburg“, hieß es.

Möglichst oft bei Spielen sein

Wie Emil Burnickl im Rückblick erinnerte, war es die Anregung und das Ziel bei der Fanclubgründung, möglichst oft gemeinsam Spiele des FC Bayern München, damals noch im altehrwürdigen Olympiastadion und heute nun in der Allianz-Arena, zu besuchen. Zwischenzeitlich ist es ungleich schwerer geworden, auch als Fanclub, überhaupt an Karten für Spiele des FCB heranzukommen, wie Burnickl wusste. Überaus aktiv war man in der Vergangenheit auch, was gesellschaftliche Aktivitäten anbelangte. Sommernachtsfeste, Skiausflüge, Teilnahmen am Velburger Faschingsumzug und die Einladung zum traditionellen Weißwurstessen am 1. Mai bei der König-Otto-Tropfsteinhöhle gehörten hier regelmäßig dazu.

Ein ganz besonderes Highlight war natürlich der Besuch des einstigen Bayern-Stars Thomas Helmer anlässlich der Weihnachtsfeier 1993 im Vereinslokal „Zur Traube“. Der damalige Velburger Bürgermeister Xaver Mederer ermöglichte dazu sogar einen Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Velburg.

Was nun das Gründungsjubiläum 2020 anbelangt, will man sich in der neu gewählten Vorstandschaft Gedanken machen, wie dieses ausgestaltet werden könnte. Ob es in diesem Jahr so wie in den vergangenen fünf Jahren wieder zu einer Meisterfeier am Stadtplatz reichen wird, da ist zwar die Zuversicht groß, aber die Gewissheit doch etwas eingeschränkt.

Dortmund noch einholbar

„So weit sind die Dortmunder noch nicht enteilt, dass wir sie mit dem Fernglas suchen müssten, wie es in der Vergangenheit Uli Hoenes immer süffisant formuliert“, hieß es aus der Runde der 79 Mitglieder, welche der Bayern-Fanclub Velburg aktuell hat.

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