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Natur

Beim Wandern Beilngries entdecken

Das Tourismusbüro bietet im Mai vier geführte Touren an.

Reinhold Pelzel, Georg Dütsch, Peter Röll und Maria Kaufmann sind die Wanderführer, Sieglinde Schmidtner hat alles organisiert. Christoph Raithel stellte das Programm vor (von links). Foto: Grad
Reinhold Pelzel, Georg Dütsch, Peter Röll und Maria Kaufmann sind die Wanderführer, Sieglinde Schmidtner hat alles organisiert. Christoph Raithel stellte das Programm vor (von links). Foto: Grad

Beilngries.Mit vier geführten Wanderungen startet Beilngries in das Frühjahr. „Gäste und Bevölkerung sind eingeladen, Neues zu entdecken“, formuliert es Touristikchef Christoph Raithel. Bei allen Strecken kommt das Thema „Geologie“ zur Sprache.

Mit Peter Röll geht es am Samstag, 5. Mai, los am Gasthof „Zum Hirschen“. Er führt die Gruppe auf den mit 573 Metern höchsten Punkt der Gemeinde, wo sich ein Wasserwerk befindet. Auch der große Steinbruch liegt auf der Wanderstrecke und man kann das gesamte Areal überblicken. Ein Angestellter der Steinbruch-Firma führt die Gruppe ins Gelände, erklärt Maschinen, Fahrzeuge und Arbeiten.

Am Sonntag, 6. Mai, wandert Maria Kaufmann mit einer Gruppe von der Kottingwörther Kirche auf den Arzberg zum Pfennighof, wo man über das ganze Tal und bis Paulushofen sehen kann. Dann geht es ins Geotop hinein und man erfährt, wie es vor Jahrmillionen in unserer Gegend ausgesehen hat und wie die einzelnen Schichten im Steinbruch entstanden. Zurück in Kottingwörth erklärt die Wanderführerin bei Interesse noch die Kirche mit der Kapelle und ihren Malereien.

Reinhold Pelzel startet am Freitag, 11. Mai, am Kirchenvorplatz zum Wünschelrutenweg und zur Wodansburg. An der Maria-Hilf-Kapelle erhält jeder die Wünschelruten, kann sie ausprobieren, Erfahrungen sammeln und Störzonen wie Wasseradern oder Gesteinsbrüche erspüren. Am Samstag, 12. Mai, wandert Förster Georg Dütsch mit seiner Gruppe zum Naturschutzgebiet auf dem Arzberg. Am Friedhof vorbei geht es hoch und man kann sehen, wie sich Tiere und Pflanzen an den kargen Boden angepasst haben. Angeschaut wird auch die Stelle mit dem Borkenkäfer-Monitoring.

Alle Wanderungen beginnen um 14 Uhr, enden gegen 16.30 Uhr und kosten fünf Euro (Kinder frei). Anmeldungen sind nicht nötig, gewandert wird bei jedem Wetter. (ugr)

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