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Entwicklung

Beleuchtung ist Sache der Stadt Parsberg

Die Stadt hat mit zur Erneuerung der Eisenbahnüberführung eine Vereinbarung getroffen. Sie regelt die Straßenbeleuchtung.
Von Günter Treiber

Die Stadt hat mit dem Freistaat eine Vereinbarung getroffen, die die Kosten für Rad- und Gehweg sowie die Beleuchtung regelt. FOTO: TREIBER
Die Stadt hat mit dem Freistaat eine Vereinbarung getroffen, die die Kosten für Rad- und Gehweg sowie die Beleuchtung regelt. FOTO: TREIBER

Parsberg.In der Sitzung des Hauptverwaltungs- und Finanzausschusses hat das Gremium beschlossen, den Vereinen für ihre Jugendlichen unter dem Titel „Vergabe freiwilliger Leistungen“ 20 400 Euro auszuschütten. Für jeden gemeldeten Jugendlichen sollte es 23 Euro geben. Für 886 aktive Kinder und Jugendliche wurde somit diese Summe errechnet. Das ergab eine Steigerung um 21 Jugendliche unter 18 Jahren.

In der Reihung hat der Turnverein mit 346 Jugendlichen die Nase vorn, gefolgt von der Wasserwacht mit 134 und den Pfadfindern mit 132 Jugendlichen. Der Beschluss zur Auszahlung in genannter Höhe an die einzelnen insgesamt 13 Vereine wurde vom Gremium einstimmig gefasst. In dem Zusammenhang sprach Bürgermeister Josef Bauer den Vereinen großen Dank für deren Jugendarbeit aus.

Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde ein Zuschuss an die Kirchenstiftung Hörmannsdorf. Am Friedhof gab es dort das Problem einer desolaten Friedhofsmauer. Diese grenzt an den städtischen Friedhofsteil an.

An insgesamt 365 Arbeitsstunden haben die Hörmannsdorfer bereits den ersten Bauabschnitt in Eigenleistung erbracht, dem großes Lob von Bürgermeister Josef Bauer folgte. Aufgrund der Sanierung konnten drei belegte Grabstellen mit Wandnischenplatten nicht mehr genutzt werden. Die Anschaffung neuer Grabplatten war somit erforderlich. Entsprechend den Regelungen beschloss das Gremium für die Grabplatten 3750 Euro zu geben und für die Materialkosten der Mauer 833 Euro.

Zuschuss für Rasenmäher

Auch die SpVgg Willenhofen-Herrnried erhält einen Zuschuss von 4300 Euro zum Ankauf eines Rasenmähertraktors. Auf Anregung von Stadtrat Wolfgang Graf soll aber bei einer eventuellen Inzahlungnahme des alten Mähers die entsprechende Summe prozentual abgezogen werden. Die Stadt Parsberg hat mit dem Freistaat Bayern zur Erneuerung der Eisenbahnüberführung eine Vereinbarung getroffen. Sie besagt, dass für die Straßenbeleuchtung die Stadt zuständig ist und beim kombinierten Geh- und Radweg die Kosten geteilt werden.

Das Ausschussgremium macht dem Stadtrat den Vorschlag, die Einleitung von Oberflächenwasser aus der Bahnbrücke in die Kanalisation zu genehmigen. Bei der Sitzung des Bauausschusses standen Bauleitplanungen und Flächennutzungspläne im Vordergrund. Für die Änderungen des Flächennutzungsplans „Solarpark Klapfenberg II“ hat die Öffentlichkeitsbeteiligung keine Einwendungen oder Anregungen gebracht. Die Stellungnahmen und Anregungen der beteiligten Träger öffentlicher Belange wurden geprüft.

Zaun wurde errichtet

Insbesondere die Errichtung eines Zaunes mit einer Höhe von 2,5 Metern wurde eingearbeitet und die Messung möglicher Blendung. „Dass es keine Blendung gibt, ist schon wichtig“, sagte der Bürgermeister nach einer Frage warum, „da der Solarpark direkt an der Autobahn liegt“.

Ebenso einstimmig wurde die Verwaltung beauftragt, die öffentliche Auslegung und die Beteiligung der Fachstellen zur Bauleitplanung und Änderung des Flächennutzungsplans für das neue Gewerbegebiet „Parsberg Nord-Hörmannsdorf“ vorzunehmen. Das Gebiet umfasst ein Areal von 8,9 Hektar, wobei eine Ausgleichsfläche von 2,2 Hektar bereits vorhanden ist. Da dies ein reines Gewerbegebiet wird, seien alle Arten von Werbung und alle Gewerbe möglich.

Weitere Beschlüsse

  • KV-Leitung:

    Dem Stadtrat wird vorgeschlagen, den Abbau einer bestehenden 20 KV-Leitung, die über das künftige Baugebiet „Südost D“ führt, dem Bayernwerk in Parsberg zu übergeben. Das Bayernwerk bekommt 177 000 Euro.

  • Auftrag:

    Die Submission für die Auftragsvergabe Estricharbeiten im Technologie Campus findet heute statt. Die Vergabe nimmt der Stadtrat vor.

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