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Region Neumarkt
Samstag, 21. April 2018 25° 2

Berching

Berching: Guter Besuch zum Finale

In Berching wurde die letzte Ölbergandacht dieses Jahres zelebriert. Viele Helfer machten die Organisation möglich.

Die fleißigen Helfer des Ölbergteams sorgten auch heuer wieder für erfolgreiche Ölbergandachten in St. Lorenz. Foto: Markus Altrichter

Berching.Zum Abschluss der Ölbergandachten 2018 kamen noch einmal zahlreiche Gläubige in die St. Lorenzkirche, um der abendlichen Bußfeier beizuwohnen. Sie nutzten die letzte Gelegenheit in diesem Jahr, das historische Ölbergspiel zu sehen. Die Beichtgelegenheiten wurden gut angenommen.

Im ersten Teil der Bußfeier, die von Diakon Ludwig Fuchs geleitet wurde, stand eine meditative Gewissenserforschung mit Texten und Orgelmusik. Es schloss sich die Ölbergandacht mit dem Spiel an, bei dem Franz Schmidt den Christus und Johannes Altrichter den Engel darstellte. Der dritte und letzte Teil der Andacht war die Verehrung des Altarsakramentes mit dem eucharistischen Segen.

Diakon Ludwig Fuchs dankte auch im Auftrag von Dekan und Stadtpfarrer Artur Wechsler den fleißigen Helfern, die auch in diesem Jahr wieder zum Gelingen der Ölbergandachten beigetragen haben. Neben den Christusdarstellern Hans Dengler aus Rudertshofen, Martin Kleemann und Franz Schmidt aus Berching, den Engeldarstellern Elisabeth Dengler, Elena Lengenfelder und Johannes Altrichter, galt der besondere Dank vor allem auch den „Nicht-Sichtbaren“ hinter der Bühne: Hans Hutter und Melanie Altrichter mit den Sängern des Kirchenchors, dem technischen Leiter Michael Langecker, am Bühnenvorhang Rudolf Roth, am Kreuz-Aufzug Lorenz Götz und Karl Rohrmüller und als Beleuchter Konrad Pöringer. Vorbeter war Michael Brandl. Für eine einwandfreie Elektrik und Licht sorgte Albert Sporer. Theresia Netter aus Fribertshofen begleitete die Christus- und Engeldarsteller einfühlsam am Harmonium. Neu zum Team hinzugestoßen ist Michael Staudigl aus Rappersdorf, der auch gleich die Aufgabe des Mesners mit Bravour erledigte.

Hier finden Sie Informationen zur Geschichte der Ölbergandachten:

Geschichte der Ölbergandachten

  • Ursprung:

    Die Ölbergandachten in Berching gehen mindestens auf das Jahr 1516 zurück.

  • Hintergrund:

    In jenem Jahr wurde durch Leonhard Griessel (andere Quellen sprechen auch von „Leonard Gössel“) eine „Andacht zur Agonie, zur Todesangst Jesu Christi am Ölberg“ gestiftet.

  • Jubiläum:

    Im Jahr 2016 wurde das Jubiläum „500 Jahre Ölbergandacht“ gefeiert.

Die Prediger, die gerne zu den Andachten in St. Lorenz nach Berching gekommen sind, brachten den Gläubigen auf unterschiedliche Weise das „Heil des Kreuzes“ näher. Neben Domkapitular Paul Schmidt aus Eichstätt und Kaplan Florian Leppert aus Deining, Pfarrer Reinhard Pasel aus Arberg und Kaplan Dominik Pillmayer aus Greding, gab auch Ruhestandsgeistlicher Clemens Bombeck aus Neumarkt den Gläubigen in St. Lorenz Worte des Trostes und der Ermutigung mit auf den Weg.

Franz Schmidt als Christus und Johannes Altrichter als Engel Foto: Altrichter

Der Sprecher des Ölberg-Komitees, Michael Brandl, zeigte sich sehr zufrieden über den guten Besuch der Andachten sowie das Engagement der Helfer. „Es ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr, dass Männer und Frauen jeden Donnerstagnachmittag in der Fastenzeit zur Verfügung stehen, damit die alte Tradition der Ölbergandachten stattfinden können. Aber wir sind alle mit Freude am Werk und freuen uns schon wieder auf die Andachten im nächsten Jahr.“

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