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Berching legt Nutzungsdetails fest

Wenn die Kulturhalle in Betrieb geht, sollen alle Fragen geklärt sein. Der aktuelle Satzungsentwurf muss durch den Stadtrat.
Von Franz Guttenberger

Die Kulturhalle ist im Herbst fertig. Wer sie künftig benutzen darf, wird in einer Satzung geregelt.
Die Kulturhalle ist im Herbst fertig. Wer sie künftig benutzen darf, wird in einer Satzung geregelt. Foto: Franz Guttenberger/Franz Guttenberger

Berching.Der Haupt- und Finanzausschuss hat bei seiner ersten Sitzung in der neuen Konstellation einstimmig beschlossen, die Initiative „Essen auf Rädern“ des Krankenpflegevereins mit einem Maximalbetrag von zwei Euro pro geliefertem Essen bei einem prognostizierten Defizit von rund 6000 Euro im Jahr zu unterstützen.

Miete

Das kostet die Berchinger Kulturhalle

Im September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann kann man die Halle mieten. Dafür wurden die Bedingungen festgelegt.

Bereits im November 2019 hatte sich der damalige Haupt- und Finanzausschuss für eine Unterstützung ausgesprochen. Es hatte sich aber bald herausgestellt, dass diese nicht zur Abdeckung des Defizits des Krankenpflegevereins ausreicht. Daher hat der Verein nun einen weiteren Antrag gestellt. Vor allem die weiten Wege im Gemeindegebiet verursachen erhebliche Fahrtkosten. Stadtrat Dr. Franz Donhauser regte an, die Hilfe anders zu verteilen, und somit Kosten einzusparen.

Die Stadt Berching erhält im Laufe des Jahres verschiedene Spenden zur Unterstützung kommunaler und gemeinnütziger Aufgaben von verschiedenen Stellen wie Banken und Firmen. Aus Transparenzgründen wurde den Räten die Liste der Zuwendungen 2019 vorgelegt und von ihnen abgesegnet.

Die Kulturhalle wird im Herbst fertig. Als künftige Nutzer sind Privatpersonen, öffentliche Institutionen, Vereine, gewerbliche Kulturveranstalter und Gewerbekunden angesprochen.

Rahmenbedingungen geklärt

Veronica Platzek von der Stabstelle Kultur und Marketing hatte mit tatkräftiger Unterstützung von Kämmerer Christian Rogoza zur rechtssicheren Nutzung der Halle eine Satzung erstellt, welche die notwendigen Rahmenbedingungen der Nutzung regelt. In Anlehnung an bestehende Hallen und Kultureinrichtungen in Neumarkt oder Parsberg wurde ein Satzungsentwurf erarbeitet. Dabei wurden die Bestimmungen der Versammlungsverordnung und gesetzlichen Verordnungen berücksichtigt. Der Entwurf mit seinen 28 Paragrafen und die Gebührenordnung lösten bei der Sitzung viele Fragen aus. Dem Erlass der Satzung über die Nutzung wurde zugestimmt und diese wird amtlich bekannt gemacht. Sie dient als Beschlussvorschlag für den Stadtrat. Stadtrat Franz Donhauser erkundigte sich dabei über die Ziele der angekündigten Marketingstrategie, die noch festzulegen sind.

Freizeit

Das fehlt den Berchingern

Mehr Geschäfte, mehr Leben, mehr Sitzbänke – das wünschen sich zahlreiche Bürger. In einem Punkt bessert die Stadt nun nach.

Etliche ungeklärte Fragen

Er wunderte sich gleichzeitig über den Passus, dass bei den Nutzungsberechtigten die Parteien und Wählervereinigungen nur zum Zuge kommen sollen, sofern sie im Stadtrat der Stadt Berching vertreten sind. Es könne nicht sein, dass Parteien wie die FDP oder die ÖDP keinen Rechtsanspruch auf die Nutzung der Halle hätten.

Schulverpflegung

  • Kündigung:

    Der bisherige Belieferer für Grund- und Mittelschule hatte gekündigt. Die Stadt hatte die Vergabe europaweit ausgeschrieben. Lediglich zwei Bewerber hatten Interesse daran.

  • Neu:

    Die Schulverpflegung übernimmt ab September das Unternehmen Brot und Spiele Catering aus Postbauer-Heng. Die Angebotssumme liegt bei 80 506,80 Euro. Die Laufzeit beträgt zwei Jahre.

Wie funktioniert die Belegung, wenn eine größere Veranstaltung stattfindet und einen Tag danach eine weitere, wollte Neu-Stadtrat Lothar Bierschneider in Erfahrung bringen. „Mal gucken, wie es läuft“, gab Veronica Platzek zur Antwort. Der Entwurf sei eine Richtschnur und man könne noch immer reagieren, hieß es.

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