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Leben

Berg im Wachstumskurs: Hallenbad saniert

Bürgermeister Helmut Himmler zieht sein Fazit. Er kam auch auf die einst 8,5 Millionen Mark Schulden zu sprechen.
Von Hans Stepper

Mit einem großen finanziellen Aufwand wurde das Hallenbad an der Schulstraße völlig saniert und in den Doppelkomplex Kultur- und Sportzentrum einer geräumigen und modernen Turnhalle integriert. Foto: Hans Stepper
Mit einem großen finanziellen Aufwand wurde das Hallenbad an der Schulstraße völlig saniert und in den Doppelkomplex Kultur- und Sportzentrum einer geräumigen und modernen Turnhalle integriert. Foto: Hans Stepper

Berg.Laut Bürgermeister Helmut Himmler, der nach 24-jähriger Amtszeit Ende April den Stab weiterreicht, ist die Schwarzach-Gemeinde Berg bestens für die Zukunft gerüstet. Dank erheblicher Rücklagen könne weiterhin in große Zukunftsprojekte zur Steigerung der Lebensqualität der Bürger investiert werden.

Derzeit leben 8288 Bürger in der Gemeinde, davon 7931 mit Hauptwohnsitz. Den 85 Geburten standen im vergangenen Jahr 79 Sterbefälle gegenüber. Vor allem wegen des stetigen Zuzugs wächst die Gemeinde. Berg verfolgt eine Bevölkerungsstrategie mit beständigem und leichtem Wachstum, was nach Aussage von Bürgermeister Himmler mit einer kontrollierten Ausweisung neuer Bauflächen gut funktioniert. Im Standesamt wurden 41 Ehen geschlossen und im Bauamt waren im abgelaufenen Jahr 103 Bauanträge zu bearbeiten. Wie in vielen anderen Gemeinden herrschte ein wahrer Bauboom, der auch 2020 und ab 2021 insbesondere durch das große Baugebiet Richtheim-Straßfeld anhalten werde.

Bürgermeister Helmut Himmler teilt mit, dass er das Rathaus mit 8,5 Millionen Mark Schulden übernommen habe – und mit Rücklagen von rund 15 Millionen Euro verlassen werde. Dies sei die Folge einer konsequenten Finanzpolitik in Zusammenarbeit mit dem langjährigen Kämmerer Otmar Donhauser. Das 14-Millionen-Projekt Sport- und Kulturzentrum sei fertig und bezahlt.

Gute Gesundheitsversorgung

Die Gesundheitswirtschaft in Berg werde ebenfalls zukunftsfähig organisiert. Nachdem das Ärztehaus I mit Apotheke und Physiotherapie in der Neumarkter Straße seit Sommer 2017 seine Dienstleistungen anbietet, konnte im August 2018 das Bebauungsplan-Verfahren für das Sondergebiet am ehemaligen Festplatz in der Schulstraße abgeschlossen werden, so dass der Bebauungsplan rechtskräftig ist.

Haushalt 2019

  • Einnahmen:

    Diese erreichten einschließlich Zuweisungen mit 10,6 Millionen Euro einen Höchststand in der 40-jährigen Geschichte der Gemeinde Berg. Noch dazu stehen 1,56 Millionen Euro an staatlichen Zuschüssen aus.

Dort wird in diesem und im kommenden Jahr neben dem seit 25 Jahren bestehenden Senioren- und Pflegeheim Doktorshof in der Altgemeinde Hausheim ein weiteres Pflegeheim der Arbeiter-Wohlfahrt Nürnberger Land entstehen. Dieses „Haus der Generationen“ wurde auf Wunsch der Gemeinde konzeptionell um eine viergruppige Kinderkrippe erweitert.

Der Bürgermeister spricht von einer optimierten Situation der Gesundheit und Pflege in Berg, denn derzeit laufen die Planungen für zwei Einrichtungen der Tagespflege, die durch die AWO Nürnberger Land und den Berger Pflegedienst „aha“ betrieben werden. Im nahen Neumarkt und in Altdorf habe man alle Fachärzte und das leistungsfähige Klinikum Neumarkt liege quasi neben Berg.

Betreuung für Schulkinder

In der Ganztags-, Mittags- und Ferienbetreuung sind inzwischen rund zwei Drittel der Grundschulkinder über den Schulunterricht hinaus in zuverlässiger Betreuung. Das sei Ergebnis der kommunalen Familien-Politik in Berg, so dass die Berufstätigkeit der Eltern, Kinderbetreuung und Freizeitgestaltung der Familien gut organisiert werden kann.

Die „digitale Modernisierung“ ist in Berg abgeschlossen, so dass alle Haushalte und Gewerbetreibende über gute Datenübertragungs-Geschwindigkeiten verfügen.

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