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Gemeinderat

Berger Bad besteht Prüfung

Neben dem Hallenbad beschäftigte sich der Rat auch mit dem Zweckverband Verkehrssicherheit. Er wurde vorgestellt.
von HANS STEPPER

  • Die letzte Besichtigung vor der vorläufigen Öffnung des vollends sanierten Hallenbades machte der Gemeinderat am Donnerstag. Fotos: Hans Stepper
  • Die Bürgermeister Susanne Hierl und Peter Bergler (r.) ehrten Marko Federl. Zudem stellte sich der Feuerbeschau-Beauftragte Markus Weber (l.) vor.

Berg.„Es kommt selten vor, dass wir so viele Zuhörer bei einer öffentlichen Gemeinderatssitzung haben“, sagte die zweite Bürgermeisterin Susanne Hierl (CS) am Donnerstagabend im Rathaussaal. Sie leitete für den erkrankten ersten Bürgermeister Helmut Himmler die Sitzung und freute sich über die Anwesenheit der Klasse 7a von der Schwarzachtal-Schule Berg mit ihrer Klassenlehrerin Sabrina Weidinger und der übrigen Besucher.

Die jugendlichen Zuhörer waren besonders interessiert an den Tagesordnungspunkten „Kommunale Verkehrsüberwachung in der Gemeinde Berg“ und dabei speziell im Zusammenhang mit dem starken Verkehr in der Nähe des Schulareals auf der Staatsstraße 2240.

Interessiert zugehört

Auch den Ausführungen des neuen gemeindlichen Schwimmmeisters Maximilian Schneider zum Thema „Das neue Berger Hallenbad und wie ich es führen werde“ lauschten sie interessiert.
Nachdem bei der Bürgerfragestunde zu Beginn des öffentlichen Teils sich niemand meldete – die anwesenden Schülerinnen und Schüler stellten später einige Fragen – bekam Maximilian Köckritz, Geschäftsführer des Zweckverbandes „Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz“ das Wort. Zunächst aber bemerkte Köckritz, dass im Landkreis Neumarkt bereits die Gemeinden Postbauer-Heng, Pyrbaum, Neumarkt und Parsberg im Zweckverband als Mitglied vertreten sind oder deren angebotenen Dienste in den verschiedenen Sicherheitsbereichen in Anspruch nehmen. Er stellte zunächst seinen Zweckverband vor, dessen Vorsitzender Michael Cerny, Oberbürgermeister der Stadt Amberg ist.

Die Geehrten

  • Marko Federl:

    Ehrung Zweite Bürgermeisterin Susanne Hierl und dritter Bürgermeister Peter Bergler ehrten im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung, dem die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 a der Schwarzachtal-Schule Berg beiwohnten, Marko Federl für sein erfolgreiches Abschneiden bei der Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf „Fachkraft für Wasserversorgungstechnik“. Hierl übergab einen Geschenkkorb und das Zeugnis.

  • Markus Weber:

    ,Er ist seit Jahren am Berger Bauhof beschäftigt ist und, hat erfolgreich einen einwöchigen Lehrgang für Brandschutzbeauftragte an der staatlichen Verwaltungsschule in Utting/Oberbayern absolviert. Der Brandmeister der Stützpunkt-Feuerwehr Berg und Leiter der Atemschutzgruppe stellte dem Gemeinderat und der Öffentlichkeit seine zusätzliche Arbeit im Bereich Feuerbeschau bei öffentlichen Gebäuden vor.

Danach gab er den Gemeinderäten einen Einblick über den Leistungsumfang, der die Überwachung, Sachbearbeitung und Verkehrszählung des ruhenden und fließenden Verkehrs beinhaltet. Interessant war für die gewählten Berger Volksvertreter besonders, wie die „Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz“ in ihrer Arbeit mit den „Rasern“ auf den Straßen umgeht, nachdem in Berg auf der Staatsstraße 2240 täglich etwa 10000 Fahrzeuge fahren und oftmals zu schnell. „Als kommunaler Zweckverband wollen wir ja den Verkehr nicht nur überwachen, sondern in Zukunft auch in ihrer Gemeinde mitgestalten und verbessern“. Strafen für Schnell-Raser wie Verwarnung, Bußgeld und Vollstreckungsverfahren und die damit verbundenen Punkte in Flensburg würden beim Zweckverband ebenso behandelt, wie bei einer Verkehrsüberwachung durch „Blitzer“ der Polizei.

Bürger nicht zur Kasse bitten

Etwas skeptisch gegenüber diesem Angebot des Zweckverbandes war dritter Bürgermeister Peter Bergler aus Meilenhofen: „Wir würden uns bestimmt keine Freunde in unserer Bevölkerung machen, wenn durch eine verstärkte zukünftige Verkehrsüberwachung durch den Zweckverband Verkehrssicherheit die Bürger zur Kasse gebeten werden“. Ein Gutes hätte für Berg allerdings, dass sich die Sicherheit auf den Straßen verbessern und so mancher Autofahrer den Fuß ein wenig vom Gaspedal nehmen würde. Einen Beschluss, ob die Großgemeinde Berg dem Zweckverband als Mitglied beitreten oder die Dienste der „kommunalen Verkehrssicherheit Oberpfalz“ gegen Bezahlung in Anspruch nehmen werde, wurde nicht gefasst.

Der neue gemeindliche Schwimmmeister Maximilian Schneider, der in Loderbach wohnt und früher im Neumarkter Hallenbad beschäftigt war, sprach von einem technisch hohen Standard im völlig neu sanierten Hallenbad, dessen Becken 570000 Liter Wasser fasst. Das bayerische Gefühl „Leben und leben lassen“ sollten nach seiner Meinung auch die Besucher im Berger Hallenbad bekommen, das im März für einen Monat seine Pforten für die Bevölkerung probeweise öffnet. Nachdem die Prüfung „Brandschutz II“ ohne Beanstandungen erfolgte – es müssen nur einige kleinere Nachbesserungen durchgeführt werden – kann die Schwarzachtal-Schule das Hallenbad für den Schwimmunterricht ab 18. Februar vollends nützen.


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