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Berngauer Wehr erhält neues Löschfahrzeug

Am kommenden Freitag wird die Freiwillige Feuerwehr Berngau ihr neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) in den Dienst nehmen.
Michael Schrafl

Bürgermeister Wolfgang Wild, 1. Kommandant Matthias Gleinig, der ehemalige 1. Kommandant Christian Schmalzl und Bürgermeister Thomas Meier (v.l.) inspizieren das neue Feuerwehrfahrzeug. Foto: Michael Schrafl
Bürgermeister Wolfgang Wild, 1. Kommandant Matthias Gleinig, der ehemalige 1. Kommandant Christian Schmalzl und Bürgermeister Thomas Meier (v.l.) inspizieren das neue Feuerwehrfahrzeug. Foto: Michael Schrafl

Berngau.Auf die Segnung des Fahrzeugs müssen, wie es vor Indienstnahme normalerweise üblich ist, Feuerwehr und Gemeinde aufgrund der Corona- Pandemie jedoch verzichten.

Wie der 1. Kommandant Matthias Gleinig bei der Vorstellung des Fahrzeuges erklärte, handele es sich dabei um ein MAN-Fahrgestell. Der Aufbau stammt von der Firma Ziegler. „Das Fahrzeug enthält alles, was auch bei größeren Einsätzen in der technischen Hilfeleistung und bei Brandeinsätzen nötig ist. Das Fahrzeug bietet neun Einsatzkräften Platz. Der Tank allein fasst 2500 Liter Wasser. Das entspricht dem vierfachen Fassungsvermögen des alten Gefährts. Das hat jetzt 28 Jahre auf dem Buckel und damit mittlerweile ausgedient“, erklärte Gleinig.

Das neue Fahrzeug habe ein Gesamtgewicht von 16 Tonnen. Auch führe das Fahrzeug Spezialausrüstung mit, unter anderem eine spezielle Rettungssäge für Blechteile.

Bereits Ende November 2017 hatte der Gemeinderat die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs genehmigt. Der 1. Kommandant Gleinig, seine beiden Stellvertreter Julian Brandl und Bernhard Rinn, die beiden Vorstände, Daniel Eyermann und Andreas Hofbeck, sowie der Gerätewart Markus Dümler, der ehemalige Kommandant Christian Schmalzl und Kreisbrandmeister Michael Seitz haben Aufbau und Beladungsmöglichkeiten des Einsatzfahrzeuges mit geplant.

Um die Helfer für den Einsatz mit dem neuen Fahrzeug auszubilden, erstellte die Feuerwehrführung mehrere Videoanleitungen. Zu sehen sind sie unter anderem auf Youtube.

Die Kosten des neuen Gefährts lägen bei 380 000 Euro, informierte Bürgermeister Wolfgang Wild. Dafür gebe es vom Freistaat einen Zuschuss von 120 000 Euro und der Landkreis Neumarkt steuere 40 000 Euro bei. Die Gemeinde selbst habe demnach noch 220 000 Euro aufzubringen. (nsf)

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