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Jura-Volksfest

Beste Stimmung trotz der Rekordhitze

Beim ersten Familiennachmittag lockten in Neumarkt tiefe Preise und ein hoher Spaßfaktor die Kinder an.
Von Lothar Röhrl

  • Der Polizeihubschrauber war eh das Objekt der größten Begierde. Rechts klatschte Pilot Maximilian Erhard (5) aus Berngau seinen Vater aus dem „Tiefflug“ heraus ab.Fotos: Röhrl
  • Diese Gäste Neumarkts hatten Spaß.
  • Er befördert gleich das Runde ins Eckige.
  • Beste Freunde kann niemand trennen...
  • Wenn Erwachsene dabei sind, macht auch ein Hindernisparcours gleich noch einmal so viel Spaß.

Neumarkt.Fünf Stunden Geldbeutelschonung der vorbildlichen Art war wieder einmal auf dem Jura-Volksfest angesagt. Beim ersten Familiennachmittag heuer hatte es fünf Stunden lang halbe bis stark ermäßigte Preise an den Fahr- und Schaugeschäften gegeben. Und in der Imbissstraße ließen sich die Budenbetreiber besondere Gerichte zu günstigen Preise einfallen.

Genau diese Familienfreundlichkeit sei der große Trumpf eines Neumarkter Jura-Volksfestes. Diesen Satz hört man bei jeder Vorschau beziehungsweise Bilanz aus dem Mund von Oberbürgermeister Thomas Thumann. Und auch heuer kamen Kind und Kegel in Massen. Mit 34 Grad war es aber einer der heißesten Kindernachmittage in der Geschichte des Neumarkter Volksfests. Doch spätestens beim Anblick der Fahrpreise dürften die Strapazen der Anreise beziehungsweise des Gangs zum Festplatz vergessen gewesen sein. Mehr als 2,50 Euro wurden nirgendwo für einen Fahrspaß verlangt. Oft lag der Fahrpreis für ein Kind bei einem Euro oder 1,50 Euro. Auch begleitende Erwachsene zahlten die Hälfte des sonstigen Preises

Wann geht es denn endlich los?
Wann geht es denn endlich los?

Die Frage eines Besuchers, warum denn an diesem Tag bei einem Fahrgeschäft gemessen worden ist, ob ein Kind kleiner oder größer als 1,40 Meter ist, gaben wir an Günter Wunderle, dem Boss der Schausteller jedes Jura-Volksfestes weiter. Damit würden Vorschriften vollzogen, die der Gesetzgeber von Schaustellern verlange. Diese Auflagen würden die Kollegen freilich nicht nur an einem Familiennachmittag erfüllen, sagte Wunderle.

An Vorschriften dachten wohl niemand. An Spaß umso mehr. Irgendwie wirkte eh der Platz fest in der Hand von Kindern, die Lust aufs Austoben hatten. Manchmal waren auch mehr als ein Kind oder zwei Kinder in Begleitung von Vater und Mutter oder Oma und Opa zu sehen. Wie bei Franz Graf aus Berngau. Der Altbürgermeister der Gemeinde und seine Gattin hatten Besuch von sechs Enkeln bekommen. Da war es keine Frage, dass sich die Großeltern nicht lange bitten lassen mussten. Tatsächlich wirkte Opa Franz mit gekauften und gelosten Dingen gut bepackt, als es gegen 15.30 Uhr wieder Richtung Ausgang ging.

Franz Graf, ehemaliger Bürgermeister von Berngau, übernahm für seine sechs Enkel (fünf im Bild) gerne die Rolle als Zahlmeister und „Lastenträger“.
Franz Graf, ehemaliger Bürgermeister von Berngau, übernahm für seine sechs Enkel (fünf im Bild) gerne die Rolle als Zahlmeister und „Lastenträger“.

Wer zwischen Karussellfahren und anderer Gaudi Hunger bekam, für den war einiges geboten: Etwa ein Crêpes mit Puderzucker für einen Euro, eine Pitta mit Gyros und Zaziki für drei Euro, ein Kinder-Backfisch für ebenfalls drei Euro und eine Bratwurstsemmel für zwei Euro. Diese Preise gelten auch am kommenden Freitag, beim zweiten Familiennachmittag ab 14 Uhr.

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