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Berching/Plankstetten

Besucher erhielten Einblicke in das Klosterleben

Der 19. Bayerisch-Oberösterreichische Klostermarkt fand dieses Jahr erstmals im Kloster Plankstetten statt.
Franz Guttenberger

Abt Beda und Frater Andreas stellten bei der Eröffnung alle teilnehmenden Klöster vor. Foto: Franz Guttenberger
Abt Beda und Frater Andreas stellten bei der Eröffnung alle teilnehmenden Klöster vor. Foto: Franz Guttenberger

Berching.Frater Andreas und sein Team waren bestens darauf vorbereitet.

Abt Dr. Beda Sonnenberg eröffnete am Freitag den Markt und stellte die verschiedenen Klöster vor. Mehrere Orden wie die Benediktiner, Zisterzienser, Prämonstratenser, Dominikaner, Mallersdorfer Schwestern oder das Maristenkloster Furth bei Landshut und das koptisch-orthodoxe Kloster Höxter waren mit dabei. Die Besucher bekamen einen Einblick hinter die Klostermauern der verschiedenen Ordensgemeinschaften und sie erfuhren Interessantes über das klösterliche Leben der verschiedenen Abteien. Gut 25 Klöster aus Österreich und Bayern boten ihre speziellen Produkte und Wundermittel an. Das Kloster Schweiklberg war mit dem Medizintrunk Schweiklberger Geist sowie Kerzen aus Bienenwachs vertreten.

Nachdem der Markt vor drei Jahren in Metten stattgefunden hatte, hatte sich nun das Kloster Plankstetten dafür beworben. Es sei doch ein großer Aufwand gewesen, dieses Fest zu stemmen , sagte Frater Andreas. Für das leibliche Wohl sorgten die Gerichte aus der Klostermetzgerei und der Klosterküche. Beim Markt wurde ein Ochse vom Klostergut gegrillt.

Aus Österreich war das Augustiner Chorherrenstift Reichersberg zu Gast. Hier wurde der erste Markt ins Leben gerufen. Am Samstag moderierte Kabarettistin Lizzy Aumeier das Marktgeschehen und stellte die einzelnen Ordensgemeinschaften näher vor. Am Sonntag fand in der Klosterkirche anlässlich des Skapulierfestes ein Pontifikalamt mit Abt Beda statt. Zugleich wurde am Sonntag beim 5. Schöpfungstag ein Familiengottesdienst im Staudenhof abgehalten und im Anschluss an der Straße nach Fribertshofen ein Jahresbaum gepflanzt.

An allen Tagen konnten sich die Gäste beim stillen Verweilen in der Klosterkirche oder bei der Teilnahme am Chorgebet der Mönche geistlich stärken. Auch die sonst geschlossene Krypta mit byzantinischer Ausstattung war geöffnet. Die Klostergärtnerei ließ die Besucher hinter die Klostermauern blicken. (ugu)

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