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Politik

Biogasanlage darf erweitert werden

Der Betreiber hält sich an die Düngeverordnung. Die Markträte gaben deshalb grünes Licht für weitere Lagerflächen.
Von Hans-Jürgen Hennig

Die Anlage Lauterhofen II-West bekommt weitere Lagerflächen. Foto: Hans-Jürgen Hennig
Die Anlage Lauterhofen II-West bekommt weitere Lagerflächen. Foto: Hans-Jürgen Hennig

Lauterhofen.Vor dem Einstieg in die Tagesordnung der Marktratssitzung Bürgermeister Ludwig mit einem Blumenstrauß Maria Rammelmeier für ihren Einsatz als Gleichstellungsbeauftragte. Ab sofort übernimmt Ingeborg Meyer-Miranda dieses Ehrenamt in der Marktgemeinde.

Übereinstimmend wurde der Tagesordnungspunkt 4 vorgezogen. In der Marktgemeinderatssitzung am 14. Dezember 2017 war beschlossen worden, eine Teilfläche des Gewerbegebietes an einen Gewerbetreibenden aus Traunfeld zu verkaufen, wie Bürgermeister Lang eingangs erklärte. Es waren dafür ein Lärmschutzgutachten und eine Einschätzung der Wasserwirtschaft notwendig.

Die Marktgemeinde beschloss, gemäß dem Bebauungsplan den Flächennutzungsplan zu ändern. Die wasserwirtschaftliche Nutzung muss allerdings noch geklärt werden. Nach dem vorgezogenen Tagesordnungspunkt wurde über die vorhabenbezogene Änderung des Bebauungsplanes der Biogasanlage Lauterhofen II – West gesprochen. Von einem Bürger, der durch einen Anwalt wird, gab es Anfragen und Klärungsbedarf zu der Frage, welche Mengen an Gärresten anfallen und welche Mengen gelagert werden können.

Da sich der Betreiber an die Düngeverordnung hält, kann die Erweiterung der Anlage erfolgen. Der Marktgemeinderat beschloss die Änderung des Bebauungsplanes der Biogasanlage Lauterhofen II-West mit zwei Gegenstimmen.

Anschließend ging es um die Billigung von Planungsunterlagen der „Fischermühle“ bei Brunn. Der Antragsteller hatte die Lage der Fläche für die Umsetzung von Ausgleichsmaßnahmen benannt. Das beauftragte Planungsbüro konnte daraufhin einen Satzungsentwurf erarbeiten und die Lage der Ausgleichsfläche wurde mit der Naturschutzbehörde am Landratsamt Neumarkt abgestimmt. Es ging unter anderem um die ortsüblichen Dachformen, die dem Ortsteil Brunn angepasst sein sollte.

Beschlossen wurde, dass der Marktrat Kenntnis vom Entwurf der Einbeziehungssatzung „Fischermühle“ hat und diese mit der Ergänzung zur Dachform billigt. Die Anfrage auf Errichtung eines Acht-Parteien-Wohnhauses löste eine Diskussion aus.

So ist bisher nicht klar, wie das Haus letztendlich aussehen soll und auch nicht, wie viele Pkw-Stellplätze die angedachte Tiefgarage enthalten soll. Die Mitglieder des Marktrats beschlossen die Entscheidung verschieben, bis alle dafür notwendigen Informationen vorliegen.

Zum Rufbus Lauterhofen-Neumarkt wurde bekanntgegeben, dass die Möglichkeit der Abrechnung von 50 Prozent über die Firma Merz Reisen besteht. Die Nutzer müssen also nur die Hälfte des Fahrpreise im Rufbus bezahlen. Die übrigen 50 Prozent werden durch die Marktgemeinde gefördert.

Weitere Themen

  • Zusammenleben:

    Auch das Problem Generationsmanager wurde diskutiert. Die Gemeinde arbeitet laut dem Bürgermeister daran, eine Lösung finden.

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