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Pandemie

Bistum Eichstätt sagt Gottesdienste ab

Angesichts des Coronavirus werden auch in Neumarkt ab Mittwoch alle öffentlichen Gottesdienste abgesagt.

Im Bistum Eichstätt werden alle Gottesdienste abgesagt. Foto: Armin Weigel/dpa
Im Bistum Eichstätt werden alle Gottesdienste abgesagt. Foto: Armin Weigel/dpa

Eichstätt.Alle öffentlichen Gottesdienste im Bistum Eichstätt entfallen ab Mittwoch, 18. März, bis auf Weiteres in Anlehnung an den bayernweiten Plan zum Katastrophenfall. Die Bistumsleitung reagiert damit erneut auf die sich verschärfende Lage bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus. Bischof Gregor Maria Hanke habe in dieser außergewöhnlichen Situation die Gläubigen von der Sonntagspflicht entbunden, heißt es in der Pressemitteilung des Bistums.

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Die Kirchen würden aber weiterhin für die Gläubigen geöffnet bleiben. „Gerade in Zeiten der Krise will die Kirche für die Menschen da sein und ihnen Halt geben“, erklärt Bischof Gregor Maria Hanke. Deshalb werde die Diözese in den kommenden Wochen verstärkt auf Angebote hinweisen und solche entwickeln, die den Menschen die Möglichkeit geben, ihren Glauben von zu Hause aus leben zu können. Dazu könnten beispielsweise Haus-, Fernseh- und Radiogottesdienste oder virtuelle pastorale Angebote im Internet zählen. Die Priester seien beauftragt, gegebenenfalls gemeinsam mit ihrem Pastoralteam die Heilige Messe stellvertretend für ihre Gemeinden zu feiern.

Auch die evangelische Kirche und die freie evangelische Gemeinde in Neumarkt sagen bis Weiteres ihre Gottesdienste ab.

Kommunionen abgesagt

Von der Absage der Gottesdienste sind auch die Feiern der Heiligen Erstkommunion im Bistum Eichstätt betroffen. Die Absage gelte außerdem für die geplanten Firmungen: Sie entfallen vorerst bis zum 31. Mai. Auch Taufen, Hochzeiten und Requien finden nicht statt. Das geht aus der Pressemitteilung hervor. Ausnahmefälle müssen mit dem Generalvikariat besprochen werden. Die Krankensalbung und Beerdigungen werden unter Berücksichtigung der von der Bundesregierung nahegelegten Hygienevorschriften und im kleinen Kreis durchgeführt. Das Sakrament der Buße soll der Situation angepasst gespendet werden.

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In Bezug auf die Empfehlung der Bundesregierung habe die Bistumsleitung bereits empfohlen, bis 19. April auf alle nicht notwendigen Veranstaltungen in der Diözese zu verzichten. Unabhängig von der Teilnehmerzahl betreffe die Empfehlung zur Absage von Veranstaltungen beispielsweise geplante Konzerte, Seniorennachmittage, Vorträge und Fahrten. Das gilt auch für die Kommunion- und Firmvorbereitungen sowie für Treffen von Jugendgruppen. Sämtliche Chorproben sind bis auf Weiteres abzusagen. Die Pfarrheime im Bistum bleiben ebenfalls geschlossen. Die Pfarrbüros sollen bei Anliegen zuerst telefonisch kontaktiert werden.

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