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Projekte

Bürger sollen ihre Ideen einbringen

Am Tag der Städtebauförderung erklärte Diplom-Ingenieur Werner Heckelsmüller, was Velburg mit Siena gemeinsam hat.
Von Andreas Friedl

Werner Heckelsmüller informierte über die Städtebauförderung. Foto: Friedl
Werner Heckelsmüller informierte über die Städtebauförderung. Foto: Friedl

Velburg. In der Altstadt von Velburg ging es am Samstagnachmittag um den Tag der Städtebauförderung. Knapp 20 Zuhörer waren gekommen, ebenso dritter Bürgermeister Bernhard Dürr und Dipl.-Ing. Werner Heckelsmüller vom Ingenieurbüro Meyer-Schwab-Heckelsmüller.

Zu Beginn der Veranstaltung sagte Dürr: Die Altstadt von Velburg sei ein schützenwertes Ensemble und solle für die Nachwelt erhalten bleiben. Er erläuterte kurz die Gestaltungsfibel der Stadt Velburg, die 2001 das erste Mal aufgelegt und im vergangenen Jahr fortgeschrieben worden sei. Die Vorgehensweise in der Altstadt von Velburg finde unter Beteiligung der Bürger statt: Deren Ideen sollen mit einfließen. „Die Gestaltungsfibel ist kein Papier der Gängelung“, sagte der Stadtplaner.

Heckelsmüller verglich die berühmte Altstadt von Siena in Italien mit der von Velburg. Natürlich seien die Dimensionen unterschiedlich, doch beide Städte hätten einen historischen Stadtkern mit einem großen zentralen Platz, engen Gassen, dichte Bebauung und eine Stadtmauer – auch wenn diese in Velburg nur mehr gering vorhanden sei. Deshalb sei es für ihn auch wichtig, dass die Bürger, die in der Altstadt wohnen, mit Staat und Stadt bei der Städtebauförderung einen Konsens finden. Vordringlich für ihn sei auch, dass die in den 60er-Jahren begonnene Abbruchmentalität der Vergangenheit angehöre.

Bevor es zu einem Rundgang durch die Altstadt ging, zeigte Heckelsmüller auf einem Bild die etwa 20 Einzeldenkmäler in der Altstadt von Velburg wie das Rathaus oder das Gebäude des Alten- und Pflegeheims.

Dürr sprach noch geplante Projekte in der Altstadt an: die Sanierung des Rathauses und das Wieser-Anwesen. Beim Rundgang wurde das Haus Am Ring 19 betrachtet, das laut Heckelsmüller auf jeden Fall erhalten werden sollte. Am Brunnenplatz sah man, dass dort bereits Baumaßnahmen eingeleitet worden sind. Dann wurde noch das Haus in der Parsberger Straße 5 begutachtet, bei der die Eigentümerin eine beträchtliche Summe in die Renovierung investiert und eine dementsprechende Förderung erhalten hat.

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