MyMz
Anzeige

Politik

Bürgerbegehren schließt seine Liste

Mehr als 1100 Dietfurter haben laut den Initiatoren gegen den neuen Edeka unterzeichnet. Ihr Ziel ist ein Bürgerentscheid.
Bettina Dennerlohr

Laut den Initiatoren sind mehr als 1100 Unterschriften zusammengekommen. Symbolfoto: Ingo Wagner/dpa
Laut den Initiatoren sind mehr als 1100 Unterschriften zusammengekommen. Symbolfoto: Ingo Wagner/dpa

Dietfurt.Einen Edekamarkt im Stadtosten hat der Stadtrat Mitte Juli mit einer knappen Mehrheit genehmigt. Dagegen regte sich schnell Widerstand: Unter der Schirmherrschaft des Ortsverbands der Grünen wurde das Bürgerbegehren „Gegen den Bau eines zusätzlichen Supermarktes am östlichen Ortsende von Dietfurt“ ins Leben gerufen. An diesem Dienstag beenden die Initiatoren ihre Unterschriftensammlung vorzeitig, sagt Angeliki Gleixner-Egert, Sprecherin des Ortsverbands. „1100 Unterschriften + X“ seien zusammengekommen, sagt Gleixner-Egert. Einen Bürgerentscheid muss die Stadt dann zulassen, wenn mindestens zehn Prozent der wahlberechtigten Dietfurter unterschrieben haben. Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl 2017 waren 4703 der rund 6o00 Dietfurter Bürger wahlberechtigt.

So hat der Stadtrat im Juli über den Edekamarkt entschieden

Laut Gleixner-Egert haben auch Bürger aus Beilngries und Breitenbrunn unterzeichnet, um Solidarität zu bekunden. Die Initiatoren des Bürgerbegehrens kritisieren unter anderem, dass sich die Dietfurter Einkaufsmöglichkeiten durch den neuen Markt im Stadtosten konzentrieren würden, während die Wohngebiete im Stadtwesten liegen. Das sei ein Nachteil für die Anwohner und führe zu mehr Verkehr durch die Innenstadt.

Mehr Nachrichten aus der Region Neumarkt finden Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht