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Kulinarik

Burgcafé in Parsberg ist eröffnet

Der Förderverein Parsberger Burgpavillon betreibt das Café. Es hat immer sonntags von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
Von Vera Gabler

Die Vertreter der Stadt, der Pfarrei und des Fördervereins Parsberger Burgpavillon bei der Eröffnung  Foto: Vera Gabler
Die Vertreter der Stadt, der Pfarrei und des Fördervereins Parsberger Burgpavillon bei der Eröffnung Foto: Vera Gabler

Parsberg.In weniger einem halben Jahr ist mit viel ehrenamtlichem Engagement einer Gruppe von Bürgern und der tatkräftigen Unterstützung regionaler Handwerksbetriebe ein Burgcafé entstanden, das wohl seinesgleichen sucht. „Es ist das Sahnehäubchen auf dem Burgareal“ stellte Bürgermeister Josef Bauer allerdings nicht in dem Pavillon, sondern davor in einem Festzelt fest. Die vielen Ehrengäste hätten auch im historischen Bauwerk, das nun für ein Café genutzt wird, keinen Platz gehabt. Umso mehr waren sie nach dem offiziellen Teil und der anschließenden Führung begeistert von dem Ambiente.

Wie bereits berichtet, und bei der Begrüßung von Josef Ehrnsperger wiederholt, hatte Bürgermeister Josef Bauer schon seit längerer Zeit den Traum, den historischen Pavillon im Burggarten mit Leben zu erfüllen. „Früher gehörten zur Schlossgartenmauer vier Pavillons. Der letzte Pavillon wurde nun aus dem Dornröschenschlaf geholt“, erklärte Ehrnsperger. Die vorherigen Jahre hatte Albert Fromm als Hausmeister mit seiner schützenden Hand dafür gesorgt, dass der Pavillon überhaupt erhalten werden konnte, dankte Ehrensperger.

Freizeit

Parsberger Burgcafé in den Startlöchern

Dank ehrenamtlichen Engagements gibt es am Sonntagnachmittag im Burgareal Kaffee und Kuchen. Dazu wurde ein Verein gegründet.

Parsberger Bürger halfen mit

In kürzester Zeit fanden sich zwei Dutzend Parsberger Bürger, die sich ehrenamtlich für das Projekt engagieren wollten, mit der Vereinsgründung „Förderverein Parsberger Burgpavillon“ war das „Kind“ geboren. Ausdrücklich betonte Ehrnsperger in seiner Rede, dass es Zweck des Vereins wie des Cafés sei, den Pavillon zu erhalten und ein Café ehrenamtlich zu betreiben. Den Pavillon habe man daher vom Freistaat Bayern und der Stadt Parsberg anmieten können – immer unter dem Aspekt, dass der Verein selbstlos tätig ist und nicht in erster Linie wirtschaftlich tätig ist. Auch würden die Mitglieder keine Anteile am Überschuss und auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.

Förderverein

  • Vorstand:

    Josef Ehrnsperger mit Ingrid Krotter, Marianne Koller, Ursula Forster, Doris Pilz, Ernst Meister, Markus Pilz, Günter Krotter und Guido Schmidt

  • Zweck:

    Ein Café im Burgpavillon durch persönlichen und ehrenamtlichen Einsatz führen. Der Verein ist selbstlos tätig.

  • Burgcafé:

    Immer sonntags von 13 bis 18 Uhr im Burggarten geöffnet.

Bürgermeister Josef Bauer stellte in seiner Rede fest, dass man nun das Burgareal nicht nur anschauen könne, sondern es sei jetzt durch das kleine und Café erlebbar wäre. Mit Stolz auf diese Bereicherung dankte er allen voran den Stadträten und dem „Manager“ Günther Krotter, der auch die regionalen Firmen in die „Pflicht“ genommen habe, sich an der Umsetzung kostengünstig zu beteiligen.

Dank an die Firmen

Das Stadtoberhaupt bedankte sich auch im Namen von Günter Krotter bei Bettina Frank vom staatlichen Bauamt und beim Architekten Alois Iberl sowie bei der Stadtverwaltung und dem Bauhof selbst. Namentlich aufgezählt wurden die Firmen Freitag, MC-Tech Metallbau, Art of Noise, Schmitz Trockenbau, Schreinerei Krotter, Lisa´s Stoffstube, Moser Bau, Josef Kratzer, Möbelhof, W+F Haustechnik, Schreinerei Michael Meier, C&T Krotter, sowie die Neumarkter Lammsbräu, der Lions Club, der Touristikverband Parsberg-Lupburg und das Romantik Hotel Hirschen. „Gott will, dass es uns gut geht“ stellte Pfarrer Thomas Günter fest, der gemeinsam mit dem evangelischen Pfarrer Hans-Joachim Gonser den Segen spendete.

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