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Daisy ist der schönste Landseer

„Desiree von der Silberdistel“ aus Willenhofen hat in Leipzig bei der Clubschau des DLC den Sieg geholt.
Von Vera Gabler

Milan Schwarzmeier präsentiert „Desiree von der Silberdistel“. Foto: Vera Gabler
Milan Schwarzmeier präsentiert „Desiree von der Silberdistel“. Foto: Vera Gabler

Parsberg.Desiree von der Silberdistel, genannt Daisy, ist mit ihren zwei Jahren ausgesprochen groß und muskulös. Ihr schöner Kopf mit den dunklen Augen sowie ihr ausgeglichenes Wesen haben ihrer Besitzerin Iris Schwarzmeier bei der Clubschau des DLC (Deutscher Landseer Club) in Leipzig zum Sieg verholfen.

Daisy „von der Silberdistel“ erhielt nicht nur die Auszeichnung „Vorzüglich 1“ und holte damit den Sieg bei der Clubschau, sondern auch die Titel BOB für Anwartschaft auf den Titel „Schönster Hund seiner Rasse“, sowie CAC DLC mit Anwartschaft auf den Titel „Deutscher Champignon“. „Daisy musste sich gegen 30 Landseer behaupten“ berichtet Iris Schwarzmeier im Gespräch mit der Mittelbayerischen. Die Preisrichterin begründete die Entscheidung unter anderem mit der sehr guten Teamarbeit zwischen Daisy und Hundeführer Milan Schwarzmeier, dem 17-jährigen Sohn der Züchterin.

Damit hat die Hobbyzucht von Iris Schwarzmeier wieder eine preisgekrönte wunderschöne Zuchthündin und wenn alles gut geht, können an Silvester einige Welpen dem Feuerwerk zusehen, ergänzt Ehemann Harald Schwarzmeier.

Die Landseer-Hobbyzucht „von der Silberdistel“ in Willenhofen besteht seit 1986, damals gegründet von Waltraud Jankowsky. „Meine Mutter hatte zuerst mit Dobermännern die Zucht begonnen“ erzählt Iris Schwarzmeier.

Auf Familienhunde gewechselt

Da diese Rasse aber doch sehr aggressiv ist und man lieber Familienhunde wollte, kam man auf die Landseer, die sehr menschenorientiert und freundlich seien. Nachdem Waltraud Jankowsky mit ihren Landseern schon 2005 auf Ausstellungen mehrere erste und zweite Plätze belegt hatte, haben Tochter und Schwiegersohn vor neun Jahren mit „Venus von der Silberdistel“ wieder eine Anwärterin auf den Preis des Internationalen Schönheits-Champions, des Championat International de Beauté (CACIB) vorgestellt.

Zusammen mit Sohn Milan habe man wieder viel Zeit in die Hundezucht gesteckt. Nach Wipka, sie ist mittlerweile die Oma im Hause, kam Antje und aus deren Wurf habe man nun Daisy. „Es ist schön, wenn man kleine Welpen im Haus hat.“ Noch stolzer sei man derzeit auf die drei Generationen, die alle im Haus leben dürfen. „Unsere Landseer haben einen großen Garten mit mehreren bequemen Hundehäusern zur Verfügung“, schwärmt Iris Schwarzmeier.

Hunde spielen gerne

Die Landseer lassen sich gerne von Milan trainieren, für ihn gebe es keinen Computer oder Fernsehen. Spielen mit den Besitzern mache den Hunden sehr viel Spaß. „Am liebsten liegen sie allerdings im Gras unter unseren Bäumen mit Blick zu Haus und Hof, damit ihnen ja nichts entgeht“, ergänzt Milan Schwarzmeier.

Der Nachname „von der Silberdistel“, den alle ihre Hunde tragen, rühre übrigens daher, dass auf ihrem Grundstück in Willenhofen bis vor einigen Jahren jede Menge Silberdisteln anzutreffen waren, erzählt das Ehepaar, das mit ihrer Hobbyzucht auch Mitglied im Deutschen Landseer-Club ist. Die ganze Familie ist sich einig: „Ein Leben ohne Hunde können wir uns gar nicht mehr vorstellen.“ Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.Landseer-Silberdistel.de.

Der Landseer

  • Rassestandard: Rüden erreichen eine Schulterhöhe bis zu 85 Zentimetern, Hündinnen sind etwas kleiner. Die Grundfarbe des Fells ist weiß, als Rassekennzeichen gilt der schwarze Kopf und schwarze Platten über den Rumpf verteilt.

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