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Sanierung

Das Berle-Bad hat wieder offen

Nach einem Sturmschaden war die Einrichtung in Berching 14 Monate lang geschlossen. Es wurden 1,2 Millionen Euro investiert.
Franz Guttenberger

Der Bürgermeister eröffnete im Beisein der Bademeister und der Stadtverwaltung das sanierte Berle-Bad Foto: Franz Guttenberger
Der Bürgermeister eröffnete im Beisein der Bademeister und der Stadtverwaltung das sanierte Berle-Bad Foto: Franz Guttenberger

Berching.Die Sanierung der Erlebnisbades Berching ist nun abgeschlossen und seit Dienstag ist das Bad wieder offen. Bürgermeister Ludwig Eisenreich zeigte sich erfreut, dass die umfangreichen Sanierungsarbeiten abgeschlossen sind und schilderte kurz die 14-monatige Odyssee. Erleichtert zeigte sich auch Bademeister Ralf Thiel mit seiner Mannschaft, dass das Bad nun wieder offen ist.

„Es war für uns alle schon eine schwierige Situation sagte der Bademeister“. Das Sturmtief „Fabienne“ hatte am 23. September 2018 das Erlebnisbad Berle massiv beschädigt. Das Interesse nach dem Bad ist bei der Bevölkerung groß. Immer wieder gingen Fragen bei der Stadt Berching ein, „wann ist es wieder soweit, dass wir ins Bad gehen können?“

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Berle-Sanierung ist im Zeitplan

Das Erlebnisbad in Berching soll in den Herbstferien wieder öffnen. Der Endspurt für die Sanierung beginnt.

Auch bei Bürgerversammlungen wurde Bürgermeister Ludwig Eisenreich mit dieser Frage immer wieder konfrontiert. Eine Windhose riss im September binnen weniger Sekunden das komplette Aluminium-Blech-Dach an der Nordseite ab, schleuderte es über das Bad hinweg auf die Südseite und zerfetzte das Dach einschließlich die Dämmmaterialien in tausend Sachen. Die Dämmteile waren teileweise bis über die Bundesstraße geflogen und waren überall zerstreut.

Alleine das Entfernen der Dämmsachen durch eine Firma kostete rund 15 000 Euro. Die Stadt war zum Glück versichert und schaltete schnell einen Gutachter ein. Schwierig gestaltete es sich, einen Architekten für die Ausschreibung zu finden und anschließend ebenso schwierig, Firmen zu finden, die die Dachsanierung durchführen konnten. Die in Frage kommenden Firmen hatten volle Auftragsbücher. Bei den Überprüfungen des Daches stellte sich heraus, dass nicht nur das durch den Sturm zerstörte Dach komplett saniert werden musste, sondern dass auch das weitere Dach länger zurückliegende Mängel aufwies, die zugleich behoben werden mussten.

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Kosten für das Berle-Bad explodieren

Die Arbeiten am Berchinger Bad sind teurer als geschätzt. Den Auftrag erhält die Firma, die auch das jetzige Dach gebaut hat.

Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurden die Duschen erneuert, einige Türen im Bad ausgetauscht und im Schwimmbecken wurden LED- Leuchten angebracht. Insgesamt wurden 1,2 Millionen Euro investiert. Für den Schwimmverein und die Wasserwacht war natürlich das geschlossene Bad alles andere als erfreulich. Man musste um planen und die bade lose Zeit anderweitig zu überbrücken. (ugu)

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