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Kommunalwahl

Das Beste für Dietfurt als Ziel im Blick

Mit einer externen Kandidatin will die CSU das Bürgermeisteramt zurückerobern. Helga Huber aus Freystadt stellt sich vor.
Von Markus Rath

Helga Huber (6. von links) mit ihrem Wahlkampfteam: Oliver Kuhn, Veronika Werner, Ilse Werner, Dominik Knappe, Sohn Michael Huber, Thomas Schneider, Konrad Leidl, Dr. Matthias Haselbauer, Michaela Hengl und Christoph Knappe  Foto: Markus Rath
Helga Huber (6. von links) mit ihrem Wahlkampfteam: Oliver Kuhn, Veronika Werner, Ilse Werner, Dominik Knappe, Sohn Michael Huber, Thomas Schneider, Konrad Leidl, Dr. Matthias Haselbauer, Michaela Hengl und Christoph Knappe Foto: Markus Rath

Dietfurt.Sehr offen und kommunikativ ist die stellvertretende Kreisvorsitzende der CSU, Helga Huber aus Thundorf (Stadt Freystadt), in ihre Bürgermeisterkandidatur gestartet. Die 51-jährige Leiterin der Bauabteilung im Landratsamt machte im vollbesetzten Bräutoni-Saal nicht nur deutlich, dass sie für Dietfurt und die neue Aufgabe brennt, sondern dass sie aus ihrer Sicht die nötigen Fähigkeiten besitzt.

Sie kandidiere nicht, weil die Wunschkandidaten nicht zur Verfügung standen: „Ich kandidiere, weil mich die CSU Dietfurt für geeignet hält, weil ich gern Politik mache, weil ich gestalten will und dazu beitragen möchte, Eure Gemeinde in die Zukunft zu führen. Ich mach‘s, weil ich Bürgermeisterin in Dietfurt werden will und weil ich weiß, dass ich es kann“, sagte sie. Huber machte deutlich, dass es ihr nicht darum gehe, etwas zu werden oder einen neuen Job zu finden, weil ihr der aktuelle nicht gefällt. „Im Gegenteil. Ich liebe meinen Job. Ich würde ein gut eingespieltes Team verlassen.“

Neue Herausforderung gesucht

Trotzdem sucht Huber eine neue Herausforderung. Im Landratsamt hat die Diplom-Verwaltungswirtin (FH) die oberste Stufe der Karriereleiter erklommen, die beiden Söhne sind aus dem Gröbsten raus. Die Politik reizt und fasziniert Huber, was 2018 zur Kandidatur auf der Landtagsliste der CSU führte. Dabei entstand der Kontakt zu Ilse Werner. Die Grand Dame der Dietfurter CSU schätzt in Huber den Mut, sich Wahlen zu stellen und die Bereitschaft, auch eine Niederlage als politisches Votum zu akzeptieren.

„Wir haben uns schon vor zwei Jahren Gedanken gemacht, wer für die Kandidatur in Frage kommt. Ich freue mich außerordentlich, dass Helga Huber sich dafür entschieden hat, für die CSU-Dietfurt anzutreten“, berichtet Dr. Matthias Haselbauer von der Kandidatenkür und deutet auch an, dass es für Huber mehrere Optionen gegeben habe, im Landkreis um ein Bürgermeisteramt zu streiten. Ein Bürgermeister müsse den Dreiklang aus Bürgernähe, Verwaltung und Politik beherrschen. Bei Helga Huber sei dies absolut gegeben.

Rede vor den Besuchern

Dass Huber keine Dietfurterin ist, sehen Werner und Dr. Haselbauer wie die Kandidatin selbst nicht als Hindernis. „Ich denke, nach kurzer Zeit, werdet Ihr gar nicht mehr merken, dass ich nicht aus Dietfurt stamme“, versichert Huber bei ihrer Rede den Besuchern. Manchmal sei es sogar gut, wenn jemand von außen kommt und einen unverstellten Blick hat, um die Dinge unvoreingenommen anzugehen. Mit diesen will sie „an die gute Arbeit“ der scheidenden SPD-Bürgermeisterin Carolin Braun anknüpfen und diese fortsetzen. Stromtrasse, Flutmulde und Hochwasserschutz sowie die Pflege der mittelständischen Betriebe, die angesichts der Veränderungen in der Automobilbranche sicherlich nicht vor einfachen Jahren stehen, bezeichnet Huber als die vordringlichsten Problemfelder.

Dem Wohl aller verpflichtet

„Das Beste für Dietfurt muss unsere gemeinsame Aufgabe sein, und zwar über alle Parteigrenzen hinweg“, sagte Huber. Dazu werde sie im Falle einer Wahl ihren Hauptwohnsitz nach Dietfurt verlegen und das Netzwerk einbringen, dass sie sich im bisherigen Berufsleben erworben habe. Entscheidungen werde sie immer nach sachlicher und rechtlicher Abwägung, aber nie, ohne gesunden Menschenverstand und die Menschlichkeit zu vergessen. Im Umkehrschluss müsse aber auch den Bürgern klar sein, dass ein Bürgermeister immer dem Wohl aller, also der gesamten Gemeinschaft verpflichtet ist und einzelne Interessen, die dazu konträr stehen somit auch nicht erfüllen kann.

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