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Parsberg

Das Jura Mare Parsberg hat wieder offen

Seit Pfingstsamstag kann im Parsberger Freibad wieder gebadet werden. Für Bademeister Josef Fruth ist es der letzte Sommer.
Von Vera Gabler

Bürgermeister Josef Bauer machte sich ein Bild von der Situation im Freibad. Foto: Gabler
Bürgermeister Josef Bauer machte sich ein Bild von der Situation im Freibad. Foto: Gabler

Parsberg. Seit Pfingstsamstag können sich Badefreunde wieder in die Fluten des Freibades Parsberg stürzen. „Es weiß noch nicht jeder, dass wir so ein schönes Wellenbad inmitten der Natur haben“, erklärt Bürgermeister Josef Bauer.

Das Stadtoberhaupt stattete am ersten Arbeitstag nach dem Pfingstwochenende einen Besuch im Freibad ab. Seine Badehose hatte er nicht dabei, meinte aber, dass es sicherlich nicht verkehrt gewesen wäre, ein paar kurze Runden im Schwimmerbecken zu drehen. Das Wetter passte, das Thermometer zeigte am Vormittag schon über 20 Grad und Bademeister Josef Fruth hatte seine Augen bereits über alle Becken gerichtet. Der Badebetrieb hatte schon um 10 Uhr begonnen, als die Stammkunden mit ihren Jahreskarten bereits ins Wasser gingen. Der sechsjährigen Paula war es zwar im Bikini noch etwas kalt, aber stolz zeigte sie dem Bürgermeister, dass sie schon mit ihrer Mama in das Schwimmerbecken darf.

Rutsche ist das Highlight

Mit einem Blick über das große Areal, das 300 Quadratmeter Wasserfläche, ein 50 Meter langes Schwimmbecken, Sprungbecken, Mutter- und Kind-Pool und das Wellenbecken umfasst, ergänzte der Bademeister, dass die große Rutsche das Highlight bei den Familien sei. Im Winter habe man die üblichen Reparaturarbeiten durchgeführt und während des Betriebes gilt es, das Freibad sauber zu halten. „Meine Gäste sollen sich hier wohlfühlen“, sagt der Bademeister, der in diesem Jahr zum 17. Mal seinen Sommer im Freibad Parsberg verbringt. „Es ist auch der letzte Sommer“, stellte er fest, denn Fruth geht dieses Jahr in den Ruhestand. Im Gespräch mit Bürgermeister Josef Bauer betont er, dass er gerade auch am Wochenende den Badebetrieb begleite, seine Frau stehe auch voll dahinter. Denn schließlich sei man ja gerade an den schönen Tagen in der Arbeit. Fruth genießt also das letzte Arbeitsjahr und erfreut sich an dem Spaß der Badegäste, zugleich weiß er auch das Freibad bei seinem Nachfolger, dem Fachangestellten Oliver Cornely, in guten Händen.

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Familie mit neun Kindern

Was die Frage nach schönen Ereignissen betrifft, so erinnert sich Fruth an eine Familie, die mit neun Kindern das Freibad besuchte. Dass da die Eltern ihre Kinder nicht alle auf einmal im Blick halten konnten, war klar. „Aber dafür sind ja auch die Bademeister da, um für Sicherheit und Ordnung zu sorgen“, so Fruth. Gott sei Dank habe es in seiner Zeit auch keine schwerwiegenden Unfälle gegeben, ein Wespenstich komme immer wieder vor.

Neu angeschafft wurde auch das Drehkreuz im Eingangsbereich, das gut angenommen werde. Franz Ferstl und Anita Reindl arbeiten bei Hochbetrieb noch im Kassenhäuschen unter anderem auch als Koordinator, wie das Stadtoberhaupt ergänzte. Die Wirte Asif und Sabina Emso freuen sich auf die Bewirtung der Gäste. 2017 waren es 50000 Badegäste.

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