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Attraktion

Das Metzgereimuseum öffnet

Neumarkts Metzgermeister Norbert Wittmann hat vollendet, was Vater Georg vor dessen Unfalltod gestartet hatte. Am Samstag ist der große Tag.
Von Lothar Röhrl

Norbert Wittmann neben den Waagen, die bis in die 70er-Jahre des vorigen Jahrhunderts in jeder Metzgerei zum Alltag gehört haben. Von „elektrisch“ war damals noch keine Spur – und erst recht nicht von digital. Foto: Röhrl

Erst hatte der Vater still und heimlich nichts weggeworfen, dann wurde auch der Sohn von dessen Sammelleidenschaft angesteckt. Das Ergebnis der beiden ist sehr vorzeigbar geworden: Denn am kommenden Samstag wird das 1. Bayerische Metzgerei- und Weißwurstmuseum mitten in Neumarkt eingeweiht.

Damit ehrt der Sohn, Norbert Wittmann, seinen vor etwas mehr als zwei Jahren so tragisch bei einem Verkehrsunfall direkt vor der Gastwirtschaft ums Leben gekommenen Vater Georg Wittmann. In der Mittwochausgabe des Neumarkter Lokalteils der Mittelbayerischen Zeitung stellt Norbert Wittmann vor, wie es zu diesem zumindest bayernweit einmaligen Museum gekommen ist. Und er erklärt, warum er dieses als Mahnung versteht. Denn auch in einer einst von Metzgerbetrieben reichen Stadt wie Neumarkt droht das Aussterben kleiner beziehungsweise mittelständischer Betriebe des Metzger-Handwerks.

Bei der Einweihung am Samstag können nur geladene Gäste anwesend sein. Ansonsten steht das Museum jedem Besucher und vor allem jeder Besuchergruppe nach vorheriger Anmeldung zum Besuch offen.

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