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Region Neumarkt
Sonntag, 19. August 2018 30° 2

Umbau

Das Pfarrhaus Sulzbürg wird saniert

Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.
Von Hans Gleisenberg

Die Sanierungsarbeiten am evangelischen Pfarrhaus laufen. Foto:ngl
Die Sanierungsarbeiten am evangelischen Pfarrhaus laufen. Foto:ngl

SULZBÜRG.Die Sanierungen am evangelischen Pfarr- und Gemeindehaus in Sulzbürg sind, nach einer etwas zähen Anlaufphase, nun im vollem Gange. Wie Pfarrerin Marie Henkys mitteilte, sei eine Sanierung und Umgestaltung dringend erforderlich, da das im Jahre 1973 gebaute Gebäude nicht mehr den Anforderungen eines Kirchengemeidebüros entspreche. Die zuständigen Stellen waren zunächst mit umfangreichen Bestandsaufnahmen der Bausubstanz und des Dachstuhls beschäftigt. Hier wurde deutlich, dass die Baumaßnahme umfangreicher wird als zunächst angenommen, da der Dachstuhl von Pfarr- und Gemeindehaus statisch ertüchtigt werden müsse. Der Kirchenvorstand musste auch eine Entscheidung treffen, inwiefern den aktuellen landeskirchlichen Vorgaben zufolge, den Richtlinien einer Raumaufteilung im Bürobereich entsprochen werden kann. Bislang teilten sich Pfarrer und Pfarramtssekretärin ein Raum. Zukünftig sollen Pfarramt und Amtszimmer des Pfarrers getrennt sein. Hierfür wurde in Absprache mit der Landeskirchenstelle und Architekt Zimmerer aus Feucht die Idee entwickelt, dass der Gemeinderaum im Obergeschoss des Gemeindehauses baulich in zwei Räume aufgeteilt wird, in die dann das Pfarramt einzieht.

Wie Pfarrgemeindesekretärin Angelika Oelfe sagte, sei es wünschenswert, eine Trennung der privaten von den kirchlichen Räumen vorzunehmen, da bisher weder die Privatsphäre noch die Belange von kirchlichen Angelegenheiten gewährleistet waren.

Das Ehepaar Marie und Philipp Henkys erläuterten dann die vorzunehmenden Bauschritte: „Zunächst wird das Dach ertüchtigt und neu eingedeckt, anschließend erfolgt die Risssanierung und im Herbst erfolgen weitere Fassadenarbeiten. Die Fertigstellung soll noch Ende dieses Jahres erfolgen“, beschreiben die Pfarrer die gut 460 000 Euro teuere Maßnahme. Den Löwenanteil der Kosten trage, so Pfarrerin Henkys, die Landeskirche, aber auch das evangelische Dekanat sowie die Gemeinde Mühlhausen hätten Fördergelder zugesagt.

Laut Marie Henkys verbleiben für die Kirchengemeinde 75000 Euro Kosten, von denen ein Teil aus Rücklagen der Kirchengemeinde komme, aber, so Henkys weiter, man werde nicht umhinkommen, einen Kredit aufzunehmen. Die Geistliche hofft aber auch auf die Spendebereitschaft der Gemeindeglieder und der Geschäfstwelt, um die Kosten zu minimieren. „Wir haben nämlich mit der Othmarkirche in Kerkhofen schon den nächsten großen Sanierungsbrocken vor uns, da ist jeder Euro willkommen.“ Bis zur Fertigstellung hat das Pfarrbüro weiter im Landlmuseum seinen Platz. Dass sie die Räume nutzen darf, hierfür bedankt sie sich beim Museumsleiter Ludwig Schiller.

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