MyMz
Anzeige

Bilanz

Deining kann auch künftig investieren

Bei der Bürgerversammlung im Hauptort stellte Bürgermeister Scherer die Situation der Gemeinde vor. Diese sei erfreulich.
Von Andreas Friedl

Im Deininger Rathaus ist man stolz über die Entwicklung der Gemeinde. Archivfoto: Sippl
Im Deininger Rathaus ist man stolz über die Entwicklung der Gemeinde. Archivfoto: Sippl

Deining.Etwa 40 interessierte Bürger konnte am Montagabend erster Bürgermeister Alois Scherer bei der Bürgerversammlung in der Gaststätte „Zum Hahnenwirt“ begrüßen. Unter ihnen befanden sich auch einige Gemeinderäte und dritter Bürgermeister Peter Hollweck.

In seinen detaillierten Ausführungen kam der Rathauschef auf die Bevölkerungsentwicklung zu sprechen. Weitere Themen von Scherer waren unter anderem, Jugend, Naturbad, Gemeindeverwaltung, Bauhof, Seniorenbetreuung in der Gemeinde, Dank an die Vereine für ihr Engagement, Gewerbepark Tauernfeld, Wohnungs- und Straßenbau, die DSL-Versorgung, Energieoptimierung sowie die Einnahmen und Ausgaben, hier auch die Investitionen, der Gemeinde, sowie die Pro-Kopf-Verschuldung, die mit zirka 150 Euro, gegenüber dem Landesdurchschnitt von 674 Euro sehr niedrig sei, so Scherer weiter: „Auch in den nächsten Jahren können wir investieren, ohne Schulden zu machen.“

Detailliert sprach der Rathauschef auch den Kindergarten und die Kindertagesstätte „St. Josef“ an. So besuchen derzeit etwa 180 Kinder diese Einrichtungen, die auf sechs Gruppen im Kindergarten und auf drei Gruppen in der Kindertagesstätte verteilt seien. Was nicht nur den Bürgermeister erfreute und von vielen Bürgern der Veranstaltung mit Kopfnicken oder mit einem „Ja“ kommentiert wurde, waren die nur 23 Schließtage im Kindergarten, beziehungsweise der –Tagesstätte, so dass hier eine hervorragende Betreuung der Kinder gegeben sei, so Bürgermeister Scherer weiter.

Nachfrage wegen Kläranlage

Nach gut einer Stunde Vortrag von Bürgermeister Scherer hieß es Feuer frei für die Fragen der Bürger. Die erste Frage eines Bürgers befasste sich damit: „Wie geht es nach dem jetzigen Baugebiet weiter?“. Scherer ließ hier wissen, dass zur Zeit der Bauabschnitt (BA) 16 laufe. Was dann komme, müsse erst wieder entschieden werden. Eine weitere Frage befasste sich mit dem Gerücht, dass die Gemeinde in der Ortsmitte ein Anwesen erwerben wolle, was von Scherer dahingehend beantwortet wurde, dass hier an der Sache nichts dran sei. Ein Veranstaltungsbesucher wies den Bürgermeister darauf hin, dass sich ein Facebook-Eintrag mit Erweiterung der gemeindlichen Kläranlage befasse. Wie Scherer dazu sagte, habe eine in der Gemeinde wohnende Studentin ihre Bachelorarbeit über die Kläranlage geschrieben und hierbei habe sie auch über den von der Gemeinde beabsichtigten Kauf einer Schlammpresse geschrieben. Scherer begründete den geplanten Ankauf damit, dass jährlich etwa 2000 Kubikmeter Klärschlamm anfallen und dieser sonst von kommerziellen Anbietern verarbeitet werden müsste.

Rollstuhlgeeigneter Zugang

Einweiteres Thema war, dass der Zugang zum Friedhof für Rollstuhlfahrer und Benutzern von Rollatoren nur sehr erschwert möglich sei und dieser Eingang hierfür geändert werden solle. Ein Bürger wollte von Scherer wissen, in welche Richtung, Unterbuchfeld oder Siegenhofen, bei den neuen Bauabschnitten gebaut werde. „Es geht in Richtung Siegenhofen“, so Alois Scherer. Weiter wollte ein Veranstaltungsbesucher wissen, wann der Radweg in Richtung Neumarkt eröffnet werde. Laut erstem Bürgermeister werde dies im Frühjahr geschehen.

Nach dem offiziellen Ende der Bürgerversammlung sprach ein Deininger Bürger gegenüber unserer Zeitung noch ein Verkehrsproblem in der Schlossstraße an: „Wenn Veranstaltungen in der Ortsmitte sind, ist diese Straße zugeparkt. Hier kommt dann kein Rettungs- oder ein Feuerwehrfahrzeug mehr durch. Dies ist nicht tragbar.“

Weitere Berichte aus dem Landkreis Neumarkt finden Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht